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            <title>Landesdelegiertenkonferenz 03./04. Juni 2023 in Münster: Anträge</title>
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                <title>Landesdelegiertenkonferenz 03./04. Juni 2023 in Münster: Anträge</title>
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                        <title>D-01: Andere reden über Zäune, wir reden über Lösungen! Gemeinsam, solidarisch.</title>
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                        <author>Landesdelegiertenkonferenz (dort beschlossen am: 04.06.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Internationale Konflikte und Krieg: Menschen fliehen überall auf der Welt vor Gewalt und Verfolgung. Die meisten suchen Schutz innerhalb ihres eigenen Landes oder in einem Nachbarstaat. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat eine der größten Fluchtbewegung in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Zusätzlich beantragen mehr Menschen Asyl in Deutschland.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit vielen Jahren leisten unsere Kommunen in Nordrhein-Westfalen mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Strukturen unglaubliche Arbeit bei der Unterbringung und Versorgung von Menschen, die vor Krieg und Verfolgung zu uns flüchten. Die Herausforderungen, vor denen sie stehen, erkennen wir an: Nicht ausreichende Unterbringungsmöglichkeiten, überlastete Behörden, fehlendes Personal in Bildungseinrichtungen und fehlende verbindliche Zusagen für eine dauerhafte finanzielle Beteiligung des Bundes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Bündnis 90/Die Grünen NRW setzen wir uns für eine progressive Migrations- und Fluchtpolitik ein, die diesen Unterstützungsbedarf der Kommunen und Bundesländer anerkennt. Wir sehen mit Sorgen, wie in den letzten Wochen die Diskurse um die europäische Asylpolitik verlaufen. Die Reaktion auf die derzeitigen Herausforderungen ist ein Abschottungsdiskurs, der scheinbar einfache Lösungen präsentiert. Gleichzeitig verschlechtert sich die Stimmung gegenüber Geflüchteten zunehmend. Auch in NRW finden Demonstrationen gegen Einrichtungen zur Unterbringung von Geflüchteten statt. Die Vorschläge zur Asylpolitik reichen derzeit von einer „Abschiebeoffensive“ oder „Zäunen“ bis hin zu einer völligen Aushöhlung der Genfer Flüchtlingskonvention und der Europäischen Menschenrechtskonvention. Menschenrechtsfragen geraten dabei aus dem Blickfeld. Die Frage der Aufnahme von Geflüchteten soll an die europäischen Außengrenzen und die Staaten um die europäische Union verlagert werden. Solche Forderungen entspringen einem populistischen Kalkül. Für uns ist klar, dass schutzsuchende Menschen dem nicht zum Opfer fallen dürfen und das Grundrecht auf Asyl gewahrt bleiben muss. Der Schutz von Menschenrechten ist für uns keine Verhandlungsmasse, sondern humanitäre Verpflichtung! Wir brauchen konkrete Unterstützungen und Lösungen, die helfen. Wir stehen für eine menschenrechtsorientierte Politik für geflüchtete Menschen: wir geben geflüchteten Menschen Schutz, sorgen für geordnete Verfahren, verteidigen das Recht auf Asyl und geben den Kommunen Rückhalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders in Hinblick auf die Ergebnisse des Beschlussvorschlags von Bundeskanzler Olaf Scholz, das gemeinsam mit den Ministerpräsidenten der Länder am 10. Mai 2023zu den anstehenden Verhandlungen um die Reform der Gemeinsamen Europäischen Asylpolitik (GEAS) vereinbart wurde, stellen wir fest: menschenrechtspolitische Errungenschaften dürfen nicht zur Disposition gestellt werden und der individuelle Schutz von Asylsuchenden darf nicht ausgehebelt werden. Hierbei machen wir nicht mit. Uns geht es um Solidarität, Verantwortung und eine Flüchtlingspolitik, die auch unter schwierigen Bedingungen Humanität und Ordnung schafft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer die Herausforderungen anerkennt, hat zwei Möglichkeiten: Zur eigenen Profilierung Narrative zu konstruieren, die die derzeitigen Herausforderungen als unlösbar darstellen und daher eine weitere Einschränkung des Rechts auf Asyl fordern. Oder daraus sachliche Maßnahmen abzuleiten, die unter Wahrung von menschenrechtlichen Werten Lösungen anbieten. Als Bündnis 90/Die Grünen stehen wir für letzteres. Wir verleihen daher als größtes Bundesland unseren bisherigen Parteibeschlüssen sowie den vereinbarten Koalitionsvereinbarungen auf Bundes- und Landesebene für einen vielschichtigen Lösungsansatz Nachdruck.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Kosten dauerhaft auf allen Schultern verteilen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kommunen in Nordrhein-Westfalen stehen vor Herausforderungen, wenn sie dauerhaft darauf vorbereitet sein möchten, dass Menschen bei ihnen unterkommen. Bislang ist die Finanzierung für die Vorhaltung von Kapazitäten kaum bis gar nicht möglich – auch die finanziellen Kapazitäten des Landes Nordrhein-Westfalen sind dabei nicht ausreichend. Wir bekräftigen daher die Notwendigkeit einer dauerhaften, stärkeren finanziellen Beteiligung des Bundes bei den Kosten der Unterbringung und der Möglichkeit, Kapazitäten auszuweiten. Ein „atmendes System“, der eine Kostenbeteiligung dynamisiert und über eine Grundbeteiligung bei besonders hohem Bedarf finanziell die Kommunen und Länder entlastet, ist die Voraussetzung, damit vor Ort agiert und vorausschauend geplant werden kann. Wir betonen die Notwendigkeit, dass vor Ende des Jahres Ergebnisse eines Kompromisses zwischen Bund und Ländern vorgestellt werden. Eine solche finanzielle Zusage würde es den Kommunen und Engagierten in Nordrhein-Westfalen ermöglichen, ihre wichtige Arbeit fortzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Integration als Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Flächendeckend werden besonders fehlende Angebote und Plätze für Sprachkurse bemängelt. Dabei sind sie die Grundlage, um sich einleben und an der Gesellschaft partizipieren zu können. Die bürokratischen und administrativen Anforderungen an Sprachkurs-Anbieter sollten auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft und gegebenenfalls gesenkt werden. Besonders sind Angebote für Gruppen wie Erziehungsberechtigte, die auf Betreuungsangebote angewiesen sind, zu schaffen. Eine solche Ausweitung funktioniert nicht von heute auf morgen. Als Grüne setzen wir uns für Kursangebote von Beginn an ein: Erstorientierungskurse, die bereits in den Erstaufnahmeeinrichtungen angeboten werden können, müssen auch zukünftig finanziell sichergestellt werden und so den Ausgangspunkt des Erlernens der Sprache darstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin stellt die medizinische Versorgung einen weiteren essenziellen Baustein dar. Frühzeitigen Zugang zum Gesundheitswesen und der vereinfachte Zugang zu psychotherapeutischen und psychosozialen Angeboten sind zu gewährleisten – damit werden dauerhafte Erkrankungen präventiv vermieden und die betroffenen Personen und das System entlastet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Arbeitsmarktzugang erleichtern – und auf allen Seiten gewinnen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer in verschiedene Gruppen zwischen „guten und schlechten“ Geflüchteten und Zugewanderten unterscheidet und stigmatisiert, verschwendet willentlich Potential. Denn viele Geflüchtete möchten arbeiten, dürfen es aber nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist völlig klar: In allen Bereichen, sei es für die Umsetzung der Energiewende, in technischen oder im sozialen Bereich, brauchen wir auch in Nordrhein-Westfalen Fach- und Arbeitskräfte. Dieses Potential möchten wir nutzen: Betriebe sichern ihre Wettbewerbsfähigkeit, die Gesellschaft bekommt dringend benötigte Arbeitskräfte, Menschen bekommen die Möglichkeit, einer von ihnen gewählten Tätigkeit nachzugehen und sich in ihrem neuen Umfeld einzuleben und sie sichern eigenständig ihre Lebenskosten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Anerkennung von Berufsabschlüssen vereinfacht wird, Qualifizierungsangebote ausgeweitet und Arbeitsverbote aufgehoben werden. Bei Ausführung eines Berufs möchten wir aufenthaltsrechtliche Wechsel in gesicherte Aufenthaltstitel stärken, weitere Reformen anschließend an das Chancen-Aufenthaltsgesetz befürworten wir.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns darüber hinaus für einen Spurwechsel ein, denn es geht auch darum vorhandene Potenziale von bereits bei uns lebenden Menschen zu nutzen und nutzbar für die Betroffenen zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Moderne Einwanderung mit modernen Behörden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in Nordrhein-Westfalen sind viele Einwanderungs- und Ausländerbehörden überlastet. In der Konsequenz sind Mitarbeitende überlastet und Menschen warten auf Dokumente, die für die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit oder zur Sicherung ihres Aufenthaltsstatus notwendig sind. Dem möchten wir mit mehr Personal, das diese Belastung auf mehr Schultern verteilt, und dem Abbau unnötiger Bürokratie entgegenwirken. Einen wichtigen Baustein dafür liefert die Digitalisierung von Prozessen innerhalb der kommunalen Behörden sowie des Bundesamts für Migration und Flucht sowie die Verlängerung bei der Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen. Bei dem Prozess der Digitalisierung sind Kommunen und Länder auf das Mitwirken des Bundes und die durch die Bundesinnenministerin im Februar angekündigte Unterstützung angewiesen.<br><br>
5. Für eine echte europäische Solidarität<br><br>
Die Europäische Union hat mit ihrer auf Abschottung angelegten Asyl- und Migrationspolitik in den letzten Jahren viel Leid an den Außengrenzen provoziert. Gleichzeitig sind alle Versuche, die mit der Migration einhergehenden Aufgaben fair unter den Mitgliedstaaten zu verteilen, gescheitert. So fehlte es sowohl an der Solidarität mit den Menschen auf der Flucht als auch an innereuropäischer Solidarität. Wir brauchen aber in Europa endlich eine verpflichtende Solidarität in der Flucht- und Migrationspolitik.<br><br>
Wenn wir die Staaten mit Außengrenzen weiter alleinlassen, wird das heißen: Mehr Pushbacks, mehr Zäune, mehr Leid. Mehr als 1000 Menschen sind seit Jahresbeginn ertrunken. Unsere europäischen Werte gehen mit jedem Boot, das kentert, immer weiter unter. Das Sterben im Mittelmeer, die Rechtsverstöße und menschenunwürdigen Zustände an den Außengrenzen müssen endlich beendet werden.<br><br>
Eine gemeinsame europäische Asyl- und Migrationspolitik, die die Würde der Geflüchteten wahrt und die Mitgliedsstaaten an den Außengrenzen mit ihren Aufgaben nicht alleine lässt und alle 27 EU-Staaten in die Verantwortung nimmt, muss unser Ziel bleiben.<br><br>
Eine Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems ist deshalb dringend notwendig. Die Europäische Kommission hat hierzu einen restriktiven Vorschlag vorgelegt. Viele dieser Vorschläge halten wir für äußerst problematisch. So werden weder die Ausweisung weiterer „Sicherer Drittstaaten“ noch verpflichtende Grenzverfahren die Probleme lösen.<br><br>
Die Bundesregierung verhandelt nun auf europäischer Ebene über diese Vorschläge. Diese Verhandlungen gestalten sich äußerst schwierig, weil wir als Grüne in der Kommission und auch in den anderen Mitgliedsstaaten wenig Verbündete für unsere menschenrechtlich orientierte Position haben. Viele EU-Mitgliedsländer vertreten eine restriktive Linie und wollen den Vorschlag der Kommission noch restriktiver machen. Wir Grüne halten klar dagegen. Wir kämpfen für eine Europäische Union, die die Genfer Flüchtlingskonvention und die Kinderrechtskonvention einhält.<br><br>
Für uns Grüne ist die Sicherstellung des Zugangs zum individuellen Recht auf Asyl und die Grundsätze der Genfer Flüchtlingskonvention und der Kinderrechtskonvention sowie der Schutz vulnerabler Gruppen eine absolute Priorität. Das individuelle Recht auf Asyl muss weiter und uneingeschränkt gelten. Gleichzeitig braucht es einen verbindlichen Solidaritäts- und Verteilmechanismus für die Aufnahme von Geflüchteten in der EU und die Sicherstellung einer guten Versorgung.<br><br>
Als Grüne setzen wir uns auf allen Ebenen dafür ein, den Herausforderungen mit echten, solidarischen und menschenrechtsorientierten Lösungen zu begegnen. In diesem äußerst schwierigen Verhandlungsumfeld werden wir gemeinsam mit unseren Bündnispartnern in der Zivilgesellschaft dafür kämpfen, unsere Ziele für eine Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems zu erreichen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 06 Jun 2023 11:54:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LA-01: Für eine Welt voller Leben - Naturschutz und Klimaschutz gerecht werden</title>
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                        <author>Landesdelegiertenkonferenz (dort beschlossen am: 03.06.2023)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise ist in vollem Gange, Menschen sind auf der Flucht vor Dürre und die Artenvielfalt ist mehr als nur bedroht. Die Klimakrise ist der unermessliche Verlust von sicherem Zuhause, von Heimat, von jahrtausendealten Kulturgütern. Dabei wirkt die Klimakrise nicht nur unmittelbar auf die Lebensrealität vor Ort ein, sondern verschärft bereits bestehende Probleme zum Teil erheblich. Als GRÜNE in NRW stehen wir zum 1,5-Grad-Ziel. Wir richten deshalb unser politisches Handeln daran aus, so schnell wie möglich entlang des 1,5-Grad-Ziels Klimaneutralität mit Netto-Null-Emission in Nordrhein-Westfalen zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Einsatz gegen die Klimakrise ist für uns auch die Verteidigung elementarer Menschenrechte wie das Recht auf Nahrung, Wasser, Wohnen, Bildung, Gesundheit, eine saubere Umwelt und ein Leben in Würde. Wir GRÜNE treten an für eine Welt voller Leben und übernehmen dafür Verantwortung in unseren jeweiligen Handlungsmöglichkeiten. Auf kommunaler Ebene, mit vielen Grünen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen vor Ort, in der Landespolitik mit neuer Regierungsbeteiligung, auf Bundesebene in einer herausfordernden Dreier Regierungskonstellation und auf europäische Ebene mit einer starken Grünen Landesgruppe. Aus dieser Verantwortung erwachsen unsere Handlungsmöglichkeiten und Zuversicht. Während andere die Krisen ignorieren oder gegeneinander ausspielen, denken wir Artenvielfalt und Klimaschutz gemeinsam. Dort wo es nötig ist, wägen wir ab. Dort wo es möglich ist, finden wir gegenseitig verstärkende Lösungen. Klimaschutz und Biodiversität sind für uns zwei Seiten einer Medaille: Die Medaille einer Welt voller Leben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Biodiversitätskrise ist die zweite große ökologische Krise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Fachwelt mahnt uns, dass die planetaren Grenzen verletzt sind. Wir haben es mit multiplen Umweltkrisen zu tun, die sich gegenseitig verstärken und die wir nur gemeinsam bekämpfen können.<br>
Neben der Klimakrise ist die Biodiversitätskrise die zweite große ökologische Krise unserer Zeit. Andere Belastungen für Mensch und Umwelt, wie zum Beispiel die chemische Verschmutzung, kommen verstärkend hinzu. Derzeit befinden wir uns im größten Artensterben seit dem Ende der Dinosaurierzeit vor 65 Millionen Jahren. Weltweit gehen die Bestände vieler Tier- und Pflanzenarten dramatisch zurück. Jeden Tag sterben weltweit 150 Arten – Tiere wie Pflanzen – aus, und das unwiederbringlich. Fast die Hälfte aller Tiere und Pflanzen in NRW stehen auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Fast 80 Prozent der Lebensräume im Tiefland in NRW sind in einem ungünstigen Erhaltungszustand – allen voran Moore, Grünland- und Gewässerlebensräume sowie Eichen- und Auenwälder. Aktuell sind nur 8,8 Prozent aller Fließgewässer in Nordrhein-Westfalen in einem sehr guten oder guten ökologischen Zustand. Zahlen wie diese sind ein Alarmsignal - das Ökosystem braucht dringend unsere Unterstützung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Artensterben und der Verlust der biologischen Vielfalt sind durch den Menschen verursacht: Neben den Folgen des menschengemachten Klimawandels gehören hierzu unter anderem eine zu intensive Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen, der Einsatz von Pestiziden, die Zerstörung und Zerschneidung naturnaher Lebensräume, der fortschreitende Flächenfraß sowie die Luft- (und Licht-)Verschmutzung. Das alles bedroht das sensible Netz der Arten und Ökosysteme. Der Artenverlust vollzieht sich schleichend und leise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Tiere und Pflanzen haben in unserem Ökosystem zentrale Funktionen. Die biologische Vielfalt und die Leistungen von Ökosystemen wie die Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser, sauberer Luft und Medizin sind für das Überleben der Menschheit essenziell. Biodiversität und Artenvielfalt sind daher kein „nice to have“. Sie sichern unsere natürlichen Lebensgrundlagen und unseren Wohlstand, spenden Lebens- und Erholungsräume. Der Erhalt der Biodiversität ist, genau wie der Klimaschutz, unsere Lebensversicherung – für das Leben unserer Kinder und nachfolgender Generationen. Ohne eine intakte Natur sind unsere natürlichen Lebensgrundlagen gefährdet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>NRW beherbergt einen großen Schatz an einzigartiger Natur und faszinierender Artenvielfalt. Über 43.000 verschiedene Tier-, Pflanzen- sowie Pilzarten und rund 70 verschiedene Lebensräume bilden den Artenreichtum in Nordrhein-Westfalen. Dies zu bewahren und zerstörte Ökosysteme wiederherzustellen, ist das Herzstück des ambitionierten Natur- und Artenschutzes. Wir GRÜNE sind in Regierung und Parlamenten ein Garant für konsequenten Arten-, Umwelt- und Klimaschutz. Und unsere Verantwortung geht weit über die heimische Natur hinaus, denn der Verlust der Biodiversität ist ein globales Problem.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE NRW setzen uns in grüner Regierungsbeteiligung mit aller Kraft dafür ein, den Schutz der biologischen Vielfalt in NRW entscheidend voranzubringen und das UN-Übereinkommen über die biologische Vielfalt in NRW umzusetzen. Wir sehen uns in der Regierungsbeteiligung in der Verantwortung, das Montreal-Abkommen zum Erhalt der Artenvielfalt ambitioniert in NRW voranzubringen und das 30-Prozent-Ziel, wonach u. a. 30 Prozent der Landfläche unter Schutz gestellt werden soll, so umzusetzen, dass sich Natur und Tierpopulationen dort entwickeln und erholen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir unterstützen die Grüne Bundestagsfraktion in ihren Forderungen, ein Renaturierungsgesetz für Deutschland sowie Vorranggebiete für den Natürlichen Klimaschutz zu schaffen und einen Beschleunigungspakt des Bundes für Wiedervernässung und Naturschutz rechtlich abzusichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Artensterben stoppen, Biodiversität stärken</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE NRW arbeiten gemeinsam mit den vielen Verbündeten in den Umwelt- und Naturschutzorganisationen sowie vielen Land- und Forstwirt*innen daran, unsere Artenvielfalt wiederherzustellen und unsere natürlichen Lebensräume zu erhalten. Insbesondere Flächenversiegelung, industrielle Landwirtschaft und Pestizide stellen eine große Bedrohung für die Biodiversität dar. Flächen und intakte Böden sind begrenzt und damit kostbarste Güter. Mit einer vorsorgenden Umwelt- und Naturschutzpolitik streben wir GRÜNE NRW entschieden auf allen Ebenen den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>So bringen wir von Bündnis 90/Die Grünen NRW den Umwelt- und Biodiversitätsschutz voran:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Biodiversitätsstrategie und Landesprogramm Biologischen Vielfalt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den <strong>Schutz und die Entwicklung bestehender Schutzgebiete und -objekte</strong> (z. B. Naturschutzgebiete, Nationalparke, nationale Naturmonumente, gesetzlich geschützte Biotope) wollen wir stärken. Der Erhalt und die Schaffung von solchen Gebieten sind ein überragendes gesellschaftliches Interesse.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die<strong> Biodiversitätsstrategie NRW</strong> ist ein wichtiges Instrument für den Naturschutz in NRW.Sie formuliert konkrete Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt. Wir wollen sieumsetzen, fortschreiben und noch enger auf konkrete Schutzmaßnahmen für den Schutz der Arten und ihrer Lebensräume ausrichten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir begrüßen die Bemühungen des Bundes, <strong>eine überarbeitete nationale Biodiversitätsstrategie</strong>vorzulegen, zu deren Umsetzung wir GRÜNE uns verpflichtet fühlen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zusätzlich wollen wir das <strong>Landesprogramm Biologische Vielfalt</strong> verstetigen, um Schutzgebiete in einen guten ökologischen Zustand zu bringen, indem Feuchtgebiete vernässt, Fliessgewässer für Organismen und Sedimente ökologisch durchgängig gemacht, Moore und Flussauen renaturiert und Kulturlandschaften naturverträglich genutzt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wald</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Wald umfasst mit ca. 935.000 ha gut ein Viertel der Landesfläche NRWs und ist wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Erholungsgebiet, Freizeitraum, bietet Erosionsschutz, unterstützt die Grundwasserbildung und bindet CO2. Darüber hinaus ist er ein bedeutender Wirtschaftsraum. Derzeit sind unsere Wälder in NRW aber in einem sehr schlechten Zustand. Etwa 135.000 ha sind sogenannte Kalamitätsfläche und weitere 200.000 ha geschädigt. Wir unterstützen die Waldbesitzenden darin,diese Fläche <strong>möglichst schnell in vielfältige, naturnahe und nachhaltige Wälder umzubauen</strong>. Auf landeseigenen Flächen geht das Land NRW voran. Ziel unserer Waldpolitik muss die Verbesserung des gesamten Waldökosystems sein. Zur nachhaltigen Waldökosystementwicklung gehört auch der Schutz des Bodens und seiner Lebewesen. Nur solche werden in Zukunft nachhaltige Biotope bilden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir sehen die Windenergie in ausgewählten Bereichen als Chance für den klimaresilienten Wald der Zukunft. Durch Windenergie in Nadelwäldern können Waldbauer*innen Einkommenspotenziale erschließen, um in der Lage zu sein, den Umbau, die Renaturierung und die extensive Bewirtschaftung von Waldflächen leisten zu können. Wir betrachten Windenergie im Wald differenziert. Laub- und Mischwälder sind für uns besonders schützenswert. Das gilt auch im Bezug auf PV. Photovoltaik auf Kranstellflächen für die Windenenergie und ähnliche Kombinationsnutzungen von Windenergie und PV innerhalb von Kalamitäts- und Nadelwaldflächen mit geringem Flächenanspruch können hingegen eine gute Nutzung für ohnehin freizuhaltende Flächen sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Diese Schaffung von erneuerbaren Energien wollen wir mit einem Monitoring begleiten. Es kann nicht das Ziel sein, diese Flächen für wenig ökologisch hochwertige Nutzung zu beanspruchen, wie zum Beispiel neue Weihnachtsbaumplantagen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Schutz von Mooren, Feuchtgebieten und Auen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Moore, Feuchtgebiete und Auen sind natürlicher Klimaschutz und daher von hohem öffentlichem Interesse.</strong> Ohne sie können wir unsere Klimaschutzziele nicht erreichen. Insgesamt wollen wir die Möglichkeiten des natürlichen Klimaschutzes in NRW ausschöpfen und die Wiedervernässung vorantreiben. Dafür wollen wir das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz, das von der Bundesregierung entwickelt wurde, auch in NRW anwenden und dafür die nötigen Strukturen schaffen. Mit dem Aktionsprogramm sollen bis 2026 bundesweit vier Milliarden Euro in den natürlichen Klimaschutz investiert werden. Wir setzen uns auf Landesebene dafür ein, Mittel aus diesem Programm für konkrete Maßnahmen in NRW zügig zu nutzen und umzusetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Renaturierung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen das Aktionsprogramm mit einem <strong>Renaturierungsgesetz für Deutschland</strong> flankieren. Das bedeutet die Weiterentwicklung des Naturschutzrechts zu einem Schutz-, Renaturierungs- und Wiederherstellungsrecht. Damit wollen wir im großen Umfang geschädigte Ökosysteme wiederherstellen, Flächen für den Artenschutz sichern und Biotopvernetzung voranbringen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Planungsbeschleunigung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns auf Bundesebene dafür ein, das geplante <strong>Vorhaben für einen Bund-Länder-Pakt für Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung</strong> für Wiedervernässung und Naturschutz zügig auf den Weg zu bringen, denn gerade die Maßnahmen zum natürlichen Klimaschutz müssen schnell umgesetzt werden. Dafür benötigt es zusätzliches Personal für umfangreiche Planungsverfahren und geeignete Flächen. Wir begrüssen die akutelle Gesetzesinitiative auf Bundesebene von Steffi Lemke.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zweiter Nationalpark für NRW</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Nationalpark Eifel beherbergt eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. <strong>Mit einem zweiten Nationalpark in Nordrhein-Westfalen</strong> wollen wir, dass ein weiteres Gebiet dauerhaft für Naturschutz und Artenvielfalt gesichert wird. Hierzu wollen wir den Beteiligungsprozess initiieren, um die Ausweisung eines zweiten Nationalparks aufzunehmen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zusätzlich wollen wir uns für die <strong>Ausweitung neuer Natur- und Vogelschutzgebiete</strong> einsetzen, denn biologische Vielfalt braucht ihren Raum. Wir verpflichten uns zur Umsetzung des 2%-Wildnisziels der Nationalen Biodiversitätsstrategie in NRW.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vorranggebiete für den Natur- und Artenschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wir fordern auf nationaler und europäischer Ebene die Ausweisung von Go-to-Gebieten</strong> für den Natur- und Artenschutz, sogenannte Vorranggebiete. Auf diesen Flächen gilt die Regelvermutung, dass Maßnahmen zum Erhalt der Ökosystemfunktionen Vorrang vor anderen Nutzungen haben. Genehmigungs- und Planungsverfahren für die Umsetzung von Renaturierungs- und Wiedervernässungsprojekten sind auf diesen Flächen rechtlich vereinfacht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein Meilenstein für den Naturschutz ist die <strong>geplante Wiedereinführung des 5-Hektar-Grundsatzes zur Begrenzung und Reduzierung des Flächenverbrauchs. </strong>Um diese Zielsetzung zu erreichen, wollen wir geeignete Instrumente einführen. Dazu gehören beispielsweise tauschbare Flächenzertifikate, eine vom Flächeneffizienzquotienten abhängige Versiegelungsabgabe und eine Rohstoffabgabe. Denn Flächen sind so entscheidend für die Artenvielfalt, dass wir den Flächenverbrauch schrittweise auf Null zurückführen müssen. Stattdessen wollen wir bereits versiegelte Flächen besser entwickeln.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Zielsetzung zur Erreichung eines günstigen Erhaltungszustandes der Lebensraumtypen wollen wir auch im <strong>Landesplanungsgesetz</strong> verankern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Viele Maßnahmen und Projekte in ausgewiesenen Schutzgebieten erfordern eine Flächenverfügbarkeit. Dabei wollen wir mit unseren Flächen dieser Verantwortung nachkommen. Wir GRÜNE NRW wollen, dass das Land sich mit seiner Verwaltung auch aktiv für die <strong>Erschließung neuer Schutzgebiete mit Flächen im Eigentum des Landes einbringt</strong>, sowie neue Flächen für diesen Zweck erschließt und das Ziel der Schaffung von neuen ökologischen Flächen in Landesgesetzen verankert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Finanzierung und Förderung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zur Bewältigung der Herausforderungen im Arten- und Umweltschutz bedarf es einer auskömmlichen Mittelausstattung. Der <strong>Aufwuchs der Mittel im Naturschutzetat</strong> um 7,5 Mio. Euro ist der erste Schritt auf dem Weg zu Verdoppelung des Naturschutzetats bis zum Ende der Legislaturperiode.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Neben dem bestmöglichen Schutz von Individuen, wollen wir in Zukunft beim Ausbau Erneuerbarer Energien für eine <strong>stärkere Fokussierung auf den Populationsschutz gefährdeter Arten</strong> sorgen. Naturschutzfachlicher Ausgleich muss qualitativ hochwertige Entwicklung von Flächen berücksichtigen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wasser</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sauberes Wasser und saubere Gewässer sind für Mensch, Tier und Umwelt überlebenswichtig. Wir setzen uns daher für eine <strong>Überarbeitung des Wasserrechts</strong>, eine Beschleunigung der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und die Umsetzung der Nationalen Wasserstrategie in NRW ein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wasserknappheiten werden es erforderlich machen, Nutzungen zu priorisieren. Trinkwasserversorgung, Schutz intakter Ökosysteme und naturnaher Wasserhaushalt müssen dabei in der Regel Vorrang haben. Wir werden dafür Leitlinien entwickeln als einheitlichen Orientierungsrahmen für regionale und lokale Entscheidungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir unterstützen die Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur gewässerverträglichen und klimaangepassten Flächennutzung im ländlichen und urbanen Raum.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kreislaufwirtschaft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein großer Teil des Biodiversitätsverlustes geht auf den Rohstoffabbau zurück. Deswegen wollen wir Rohstoffe in Kreisläufen führen, statt diese der Natur zu entnehmen und nur einmalig zu benutzen. Mit einer <strong>umfassenden Kreislaufwirtschaftsstrategie</strong> sollen der primäre Rohstoffverbrauch verringert, das Downcycling vermieden und geschlossene Stoffkreisläufe etabliert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit der <strong>Einführung einer Rohstoffabgabe auf Kies und Sand</strong> werden wir Anreize für Bauschutt-Recycling und Nutzung alternativer Baustoffe schaffen. Zirkuläres Bauen muss von der Ausnahme zur Regel werden. Wir wollen diesen Ansatz deutlich stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landwirtschaft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auf etwa 40 Prozent der gesamten Fläche Nordrhein-Westfalens werden Lebensmittel angebaut. Diese Fläche ist wichtig und die Arbeit der Bäuer*innen elementar für unser Zusammenleben. Der Landwirtschaft kommt zudem eine besondere Verantwortung und Bedeutung für Umwelt-, Natur- und Artenschutz zu. Um zukünftigen Krisen wie etwa Wetterextremen resilient begegnen zu können, brauchen wir einen intakten Landschaftswasserhaushalt. Dies erreichen wir durch humusreiche Böden, die nicht nur CO2-Senken sind, sondern auch in ihrer Wasserspeicherfähigkeit gestärkt werden. Wir wollen die Landwirtschaft dabei unterstützen, ihre <strong>Flächen naturverträglich und klimaschonend zu bewirtschaften und der Artenvielfalt Raum zu geben</strong>. Dabei sollen innovative Lösungen wie die ergebnisorientierte Honorierung und kollektive Agrarumweltkonzepte unter Einbindung der relevanten örtlichen Strukturen (Kreis, Kommune, Biologische Station, Kreisstelle Landwirtschaftskammer, Stiftungen, örtliche Naturschutz- und Bauernverbände etc.) auch in Nordrhein-Westfalen zur Anwendung gebracht werden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen <strong>Biodiversitätsleistungen angemessen honorieren</strong> und die sie fördernde Weidetierhaltung und Agroforstsysteme durch eine Prämie, sowie Beratung und Investitionskostenzuschüsse unterstützen. Die Förderung freiwilliger Agrarumwelt- und Vertragsnaturschutzmaßnahmen sowie des ökologischen Landbaus sind hierfür das entscheidende Instrument. Diese sollen so weiterentwickelt werden, dass künftig Agroforstwirtschaft - also die Kombination von Gehölzen mit Ackerkulturen und/oder Tierhaltung auf einer Fläche - einfacher gefördert werden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen die <strong>naturschutzverträgliche Landwirtschaft stärker fördern</strong> und in den Kantinen und Mensen der öffentlichen Hand dafür sorgen, dass die dort verwendeten Lebensmittel aus einer natur- und umweltverträglichen Landwirtschaft stammen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die <strong>„Leitbetriebe Biodiversität“</strong> zeigen als Modellbetriebe die Vielfalt der biodiversitätsstützenden Maßnahmen, die in allen landwirtschaftlichen Betriebsformen möglich sind. Über die einzelbetriebliche Biodiversitätsberatung in den verschiedenen Regionen Nordrhein-Westfalens wird der praktische Biodiversitätsschutz an die Landwirtschaftsbetriebe herangetragen. Diese wollen wir stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ohne unsere engagierten Bäuer*innen schaffen wir den Kampf gegen die Artenkrise nicht. Wir wollen sie dabei noch stärker unterstützen. Nicht zuletzt wollen wir in Zusammenarbeit und aufbauend auf der Kompetenz unserer Landwirt*innen die <strong>Ausbildungspläne in der landwirtschaftlichen Ausbildung und Weiterbildung im Lebensmittelhandwerk überarbeiten</strong>, um mehr Inhalten zur ökologischen Landwirtschaft, ökologischen Lebensmittelwirtschaft sowie zu Klimaschutz und artenreichen Böden, Feldern, Wäldern zu vermitteln.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Pestizide sind mitverantwortlich für den Artenschwund. Wir GRÜNE NRW <strong>unterstützen die EU-Pläne für die Halbierung des Pestizideinsatzes. </strong>Wir wollen durch die Erarbeitung und Umsetzung einer landesweiten Reduktionsstrategie den Einsatz von Pestiziden vermindern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Für uns gilt der Grundsatz: Je vielfältiger der Anbau der Biomasse, desto besser für unsere heimische Artenvielfalt. Daher <strong>fördern wir gezielt vielfältigen Anbau</strong> und kleinstrukturierte Äcker.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Erneuerbare Energien ausbauen: naturverträglich, gemeinsam, schnell</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die fortschreitende und menschengemachte Klimakrise zerstört Lebensgrundlagen für Menschen und Tiere und bestimmt das Leben all derer, die von ihr betroffen sind. Auch hier in NRW spüren wir immer öfter die extremen Auswüchse der Klimakrise durch Dürren, Waldbrände und Überschwemmungen. Die Hochwasserkatastrophe im Jahr 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit vielen Toten und die Dürre des vergangenen Sommers haben uns schmerzhaft vor Augen geführt, dass die dramatischen Konsequenzen des Klimawandels nicht nur in weit entfernten Regionen geschehen, wo Menschen ihre Häuser, Existenzgrundlagen und ihr Leben lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klimaschutz ist keine Zukunftsmusik, Klimaschutz ist jetzt! Energieeinsparung, Energieeffizienz und Energie aus erneuerbaren Quellen sind essenziell, um die Klimakrise in den Griff zu bekommen. Aus diesem Grund stellen wir eine effiziente und sparsame Nutzung von Energie sowie den Umstieg auf Energie aus erneuerbaren Quellen ins Zentrum unseres Handelns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE NRW haben daher in der Landesregierung einen Turbo beim Ausbau der Solar- und Windenergie eingelegt: In Nordrhein-Westfalen sind 2022 so viele Photovoltaik-Anlagen wie noch nie in einem Jahr ans Netz gegangen. Außerdem waren wir im Bundesländervergleich 2022 Vizemeister und im ersten Quartal 2023 Spitzenreiter in der Bundesrepublik im Genehmigen von neuen Windenergieanlagen. Wir GRÜNE reden nicht nur, wir GRÜNE liefern, denn wir wissen: Jedes Windrad, jedes Photovoltaik-Modul macht uns unabhängiger von fossilen Energieimporten und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz.<br><br>
Um die Akzeptanz für Windenergie zu erhöhen, setzen wir uns weiter für die Möglichkeit einer Gewinnausschüttung für die Menschen vor Ort ein, sowie - auch für die Effizienz der Windenergie - die weitere Optimierung im Bereich der Emissionsminderung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>So bringen wir von Bündnis 90/Die Grünen NRW den Klimaschutz voran:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir haben mit der <strong>schrittweisen Abschaffung der 1.000-Meter-Abstandsregel</strong> begonnen: So haben wir den pauschalen 1000-Meter-Abstand zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung für das sogenannte Repowering und in Kommunen mit rechtskräftigen Konzentrationszonen in Flächennutzungsplänen abgeschafft. Damit hat die Grüne Landtagsfraktion die weitere Erleichterung beim Ausbau der Windenergie vorangetrieben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir haben <strong>mehr Flächen für Erneuerbare Energie</strong> geschaffen: Mit dem Erlass aus dem grünen Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie können Windenergieanlagen künftig auch auf geschädigten Waldflächen und in anderen Nadelholzwäldern errichtet werden. Davon ausgenommen sind jedoch waldarme Gemeinden, ausgewiesene Naturschutz-Flächen sowie Laub- und Laubmischwälder. Der Erlass vergrößert zudem die planerisch möglichen Flächen für Solarenergie-Anlagen entlang von Bundesfernstraßen und überregionalen Schienenwegen. Auch auf Industriegeländen sind künftig ergänzend zu den Wirtschaftsgebäuden Freiflächen-Solarenergieanlagen möglich. Der Erlass dient Behörden als verbindliche Grundlage in der Übergangszeit, bis das parallel laufende Änderungsverfahren für den Landesentwicklungsplan - mit ausgewiesenen Flächen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien - umgesetzt ist. Wir wollen, dass schutzwürdige Arten nicht beeinträchtigt werden und berücksichtigen das bei Planung, Genehmigung und Umsetzung. Wir brauchen bessere Datengrundlagen durch ein flächendeckendes und dauerhaftes Monitoring von bedrohten Arten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das grüne Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie hat federführend eine <strong>Taskforce Windenergie</strong> einberufen, die für eine Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren sorgen soll.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zusätzlich haben wir <strong>Steuererleichterungen für Solarenergie</strong> geschaffen: Auf Bundesrats-Initiative von NRW erhalten Betreiber*innen kleiner PV-Anlagen finanzielle Vorteile und Entlastungen von Bürokratie durch steuerliche Vereinfachungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit dem <strong>Kohleausstieg 2030</strong> leistet NRW den bundesweit größten Einzelbeitrag in der Reduzierung der CO2-Emissionen. Die kurzfristig längere Laufzeit der 3 Kraftwerksblöcke Neurath C, Niederaußem E und F aufgrund des notwendigen Beitrags zur Energieversorgungssicherheit durch den russichen Angriffskrieg auf die Ukraine können durch diesen vorgezogenen Ausstieg auf der Strecke zwar mehr als kompensiert werden, wir ruhen uns darauf aber nicht aus, sondern arbeiten weiter jeden Tag daran, unsere globale Klimaverantwortung nachzukommen und schnellstmöglich Netto Null-Emissionen in NRW zu erreichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dafür braucht es weitere Schritte, auch im Energiesektor. Neben dem Energiesektor selbst kann die klimaneutrale Transformation der Stahlproduktion einen Beitrag dazu leisten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die <strong>Stahlproduktion</strong> ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor in NRW und der Lackmustest für klimaneutrale Schwerindustrie. Wir begrüßen daher die Bemühungen und Investitionen des Landes NRW, zusammen mit ThyssenKrupp Stahl klimaneutral weiterhin in NRW zu erzeugen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit der Novelle der Landesbauordnung werden die Vereinbarungen zur Solardachpflicht für private, gewerbliche und öffentliche Gebäude aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt. Wir Grüne machen uns auf allen politischen Ebenen dafür stark, dass die öffentliche Hand mit gutem Beispiel voran geht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in anderen Bereichen haben wir mit konkreten Maßnahmen den Klimaschutz vorangebracht. Denn Klimaschutz betrifft nicht nur den Ausbau der Erneuerbaren Energien, sondern ist ein Querschnittsthema, von dem alle Bürger*innen profitieren sollen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit 1,6 Milliarden Euro für die Krisenbewältigung haben wir in grüner Regierungsbeteiligung ein NRW-Unterstützungspaket als Teil des Sondervermögens auf den Weg gebracht, das nicht nur den Menschen und Bereichen zugute kommt, die die Auswirkungen des abscheulichen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine spüren. Wir sorgen damit auch für kommende Krisen vor und machen NRW zukunftsfest. Und das bedeutet für uns GRÜNE NRW: Rüstzeug gegen die Klimakrise, von der alle Menschen profitieren sollen. So sind 100 Millionen Euro für ein Sonderbauprogramm zur <strong>klimaeffizienten Wohnraumförderung in NRW</strong> auf den Weg gebracht worden, 10 Millionen Euro zur <strong>Förderung von Mieterstrom</strong> und 160 Millionen für ein <strong>Investitionsprogramm Energie- und Wärmewende</strong>, mit dem wir in NRW den Weg der Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten weiter gehen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir GRÜNE sehen in anspruchsvollen Energiestandards für Immobilien ein entscheidendes Werkzeug bei der Wärmewende, welche auch in NRW eine enorm wichtige Aufgabe beim Ausstieg aus fossilen Energieträgern darstellt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir GRÜNE setzen uns im Sinne des Verbraucherschutzes für eine konsequente Ausweitung und Verbesserung von Effizienzstandards für elektrische Geräte und energieverbrauchsrelevante Produkte ein. Verbraucher*innen sollen sich beim Kauf anhand von wirksamen Energieverbrauchskennzeichnungen schnell und einfach informieren können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir GRÜNE sehen in der digitalen Transformation das Potential, Energie effizient und nachhaltig zu steuern, zu verteilen und zu verbrauchen. Verbrauchstransparenz, Energiemanagement und Identifizierung von Einsparpotentialen sind in der Lage, wesentlich zur Absenkung des Energieverbrauchs beizutragen. Wir wollen Fördermaßnahmen und gesetzliche Regelungen auf mögliche Rebound-Effekte hin untersuchen, um auf vermeidbare Stromverbrauchssteigerungen verzichten zu können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>90 Millionen Euro fließen in ein <strong>Förderprogramm Emissionsarme Mobilität</strong>, um NRW auch im Verkehrsbereich unabhängiger von fossilen Energieträgern zu machen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das <strong>Deutschland-Ticket</strong> revolutioniert den öffentlichen Personennahverkehr in Deutschland und leistet einen wichtigen Beitrag, damit wir der Erreichung der Klimaziele im Verkehrssektor näherkommen. Durch das Deutschland-Ticket werden Millionen Pendler*innen finanziell entlastet und viele Menschen haben einen zusätzlichen Anreiz auf Bus und Bahn umzusteigen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir GRÜNE setzen uns weiterhin für eine Rabattierung des Deutschland-Tickets für Studierende, Auszubildende und Menschen ein, denen eine besondere Unterstützung des Staates zusteht (Sozialticket).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klar ist: Wir machen mit unseren Anstrengungen weiter. Indem wir mehr Flächen für Wind- und Solarenergie öffnen und Genehmigungsverfahren beschleunigen, wollen wir die Erneuerbaren auf die Überholspur bringen und die Erreichung des 1,5-Grad-Pfades möglich machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Artenschutz und Klimaschutz zusammendenken!</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Biodiversitätskrise und die Klimakrise sind die beiden größten ökologischen Krisen unserer Zeit, die entschieden bekämpft, in allen Politikfeldern mitgedacht und in Einklang gebracht werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gefahren der Klima- und Biodiversitätskrisen haben Auswirkungen auf die Gesundheit und das menschliche Wohlbefinden - sei es durch Wetterextreme wie Hitzewellen, neuen Allergenen oder der Verbreitung von Krankheiten. Geschädigte Ökosysteme fördern die Ausbreitung von Schädlingen und Krankheitserregern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Natur- und Artenschutz braucht Klimaschutz und umgekehrt. Durch Naturschutz und die Wiederherstellung von Öko-Systemen erhalten und stärken wir natürliche CO2-Senken wie Wälder, Moore und Ozeane. Mit Klimaschutz verhindern wir den Verlust und unwiederbringlichen Umbau dieser Lebensräume. Wir bringen deshalb Lösungen voran, die beides - Artenschutz und Klimaschutz - in den Blick nehmen. Vorurteilen, nach denen Naturschutz eine „Planungsbremse“ für den Ausbau der Erneuerbaren ist, begegnen wir im Diskurs mit Fakten. Funktionierende Ökosysteme sind unsere besten Verbündeten im Klimaschutz. Dort, wo es vermeintliche Zielkonflikte zwischen Arten- und Klimaschutz gibt, unternehmen wir GRÜNE NRW besondere Anstrengungen, um neue Lösungen zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wissen: Die Zeit drängt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>So geht für Bündnis 90/Die Grünen NRW der Biodiversitäts- und Klimaschutz Hand in Hand</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Natürlicher Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Volle Kraft für den <strong>Natürlichen Klimaschutz</strong>! Moore sind auf dem Festland die größten Kohlenstoffspeicher, dafür müssen sie jedoch richtig vernässt sein. Passiert das Gegenteil, werden Moore zu enormen Treibhausquellen und heizen die Klimakrise weiter an. Wir GRÜNE NRW setzen uns dafür ein, das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz in die Fläche zu bringen und in NRW so umzusetzen, dass unsere natürlichen Helfer (Moore, Wälder, Grünland) gegen die Klimakrise gestärkt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Planung und Genehmigung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unser Ziel ist es, die Energieversorgung weiterhin unabhängig, nachhaltig und bezahlbar zu gestalten. Die Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren ist daher eine essenzielle Voraussetzung, um dem Bedarf nach grüner Energie in Privathaushalten und Wirtschaft nachzukommen und den Zukunftsstandort NRW zu sichern. Um diesen naturverträglich zu gestalten, wollen wir den <strong>NRW-Leitfaden „Umsetzung des Arten- und Habitatschutzes bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen“</strong> fortschreiben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir begrüßen das Vorhaben der Bundesregierung für einen <strong>Bund-Länder-Pakt Planungsbeschleunigung</strong> und fordern Tempo für seine zeitige Umsetzung. Für den Pakt wollen wir in NRW die nötigen Strukturen auf Landesebene schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Leistungsfähige und gut ausgestattete Verwaltungen sind ein wichtiger Faktor für schnelle und rechtssichere Genehmigungsverfahren. Wir werden uns daher weiter für die angemessene <strong>personelle und finanzielle Ausstattung der Umweltverwaltung</strong> einsetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Windenergie</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Windenergie braucht Fläche. Diese wollen wir naturverträglich zur Verfügung stellen.</strong> Dafür haben wir uns in Regierungsbeteiligung das Ziel gesetzt, bereits 2025 1,8 Prozent der Landesfläche für Windenergie auszuweisen und das Windenergieflächenbedarfsgesetz ganze sieben Jahre vor der Zielvorgabe des Bundes (2032) umzusetzen. Die naturverträgliche Ausweisung erfolgt hierbei auf Basis der vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz erarbeiteten Analyse geeigneter Windflächen, gerecht aufgeteilt auf die sechs Planungsregionen NRWs. Diese werden im Zuge der Änderung des Landesentwicklungsplans verpflichtet, entsprechende Windenergieflächen auszuweisen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen darüber hinaus den <strong>Naturschutz in der breiten Fläche ausweiten</strong> durch die Ausweisung von Go-to-Gebieten für den Natur- und Artenschutz und zusätzlich neue Schutzgebietskategorien ausweisen, in denen wiederum die Windenergienutzung möglich sein soll. So stellen wir für bestimmte Flächen, die bisher keinen rechtlichen Schutzstatus hatten, eine Win-Win-Situation her: Der Arten- und Biotopenschutz wird gewährleistet und gleichzeitig die Nutzung der Windenergie ermöglicht. Natur- und Vogelschutzgebiete sowie FFH-Lebensräume bleiben dem Naturschutz vorbehalten und weiterhin frei von Windenergienutzung. Das gilt auch bei der Festlegung der Go-to-Areas für Erneuerbare Energien, für die Naturschutzgebiete und Natura2000-Gebiete nicht infrage kommen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen <strong>Windenergie kombinieren mit Zahlungen der Betreiber in Artenhilfsprogramme</strong>, die den Schutz von Populationen bedrohter Arten stärken. Dabei sollen Planungserleichterungen ermöglicht werden, wenn Populationen stabilisiert werden. So haben Betreiber*innen ein Interesse daran, den Artenschutz zu fördern (sie bekommen Erleichterungen) und Artenschützer*innen ein Interesse am Ausbau der Erneuerbaren (Stärkung des Populationsschutzes). Um für eine sinnvolle Reinvestition in Artenschutz zu sorgen, wollen wir als Land zusätzliche Schutzflächen erschließen und sichern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beim <strong>Ausbau von Windenergie auf Kalamitätsflächen oder Nadelholzflächen</strong> achten wir darauf, die Zuwegungen und Kabeltrassen möglichst naturfreundlich zu halten. Dabei denken wir die Fragen des Wasserhaushalts mit. Der Wasserhaushalt des Waldes darf nicht gefährdet werden<em>.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Biomasse</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns dafür ein, eine <strong>Biomassestrategie für NRW</strong> zu erarbeiten. Zentrale Eckpunkte dabei sind der Vorrang der Mehrfachnutzung, die Kreislaufführung von biogenen Stoffen, der Vorrang der Nutzung des Biomasseanteils an biogenen Abfallstoffen und die Einführung einer Verpflichtung zur kostenlosen Bio-Tonne in NRW. Die Eckpunkte der nationalen Biomassestrategie des Bundes begrüßen wir.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das <strong>Bauen </strong> mit erneuerbaren und nachwachsenden Baustoffen (NawaRo) spielt eine große Rolle im Strukturwandel zum nachhaltigen Bauen. Wir wollen es stärker fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Photovoltaik</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Photovoltaikanlagen bieten für Nordrhein-Westfalen aufgrund der dichten Bebauung ein großes Potenzial an Erneuerbarer Energie. Wir brauchen aber auch den Strom aus Freiflächen-Photovoltaikanlagen (FFPV), der möglichst im Doppelnutzen gestaltet wird - also zusammen mit Biodiversitätsmaßnahmen oder landwirtschaftlicher Nutzung wie etwa Schafsbeweidung. Um fruchtbaren Boden zu schützen, sollte <strong>FFPV mit Einfachnutzung (nur zur Energiegewinnung) </strong>nicht auf Äcker, sondern auf ungenutzten Brachflächen oder benachteiligten Flächen installiert werden. Freiflächen-PV auf Weideflächen sehen wir als Chance, wenn die Weidefunktion erhalten bleibt. Projekte mit bis zu 300 MW pro Jahr können in NRW nach einem Erlass der Landesregierung aus dem vergangenen Sommer auf benachteiligten landwirtschaftlichen Flächen über das EEG gefördert werden. Die laut EU-Agrarpolitik vorgeschriebenen Flächenstilllegungen von vier Prozent der Fläche sind hiermit ausdrücklich nicht gemeint, denn sie müssen als Biodiversitätsflächen freigehalten werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Freiflächen-Photovoltaikanlagen lassen sich so gestalten, dass die Artenvielfalt gesteigert werden kann. Dabei wollen wir sie in Kombination mit Biotopen fördern und an naturschutzfachliche Kriterien koppeln, damit<strong> Doppelnutzen auf der Fläche </strong>entstehen. So können diese Anlagen durch bspw. Mahdgutübertragung, Hecken, Steinhaufen, Beweidung mit Schafen/Ziegen, etc. auch zu Biodiversitätsflächen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat uns auch vor Augen geführt, wie wichtig die Ernährungssicherheit ist. Landwirt*innen wirtschaften auf etwa 40 Prozent der Fläche in Nordrhein-Westfalen und haben besondere Verantwortung für Umwelt, Landschaft und Artenvielfalt. Das durch die Bundesregierung geänderte EEG erleichtert Agrar-Photovoltaikanlagen, also solche, die eine gleichzeitige energetische und landwirtschaftliche Nutzung einer Fläche ermöglichen, auf vielen Flächen. Im Rahmen der Änderung des Landesentwicklungsplans werden wir diese geänderten Regelungen auch für die Regional- und Bauleitplanung klarstellen. Baurechtliche Hindernisse wollen wir deutlich reduzieren und Agri-PV grundsätzlich stärken. Mit Pilotprojekten sollen mögliche dabei entstehende Konkurrenzen der Flächennutzung untersucht und gelöst werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen möglichst viele Anlagen in bäuerlicher Hand, da Agri-PV auch regionale Wertschöpfung für die Landwirtschaft bedeutet. Insbesondere kleine und hofnahe Agri-PV bieten die Möglichkeit, die Energieautarkie der Höfe voranzubringen. <strong>Kleine Agri-PV-Anlagen sollten gezielt gefördert werden</strong>. Wir unterstützen die Forderung nach einer degressiven Staffelung zur gezielten Unterstützung kleiner Betriebe. Bei horizontaler und vertikaler Agri-PV wollen wir baurechtliche Hindernisse beseitigen und die Agri-PV insgesamt stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die <strong>Nahrungsproduktion unter Agri-PV hat viele Vorteile</strong> und bringt eine Minderung negativer Klimaeffekte auf Wachstum und Qualität von Nutzpflanzen mit sich, z. B. durch Schutz gegen Starkregen, Beschattung, Effizienzgewinne in der Bewässerung, Vermeidung von Plastiklandschaften, Vorteile für den Einsatz mit Nützlingen, weniger Insektizide, etc.Agri-PV-Projekte für den Obst- und Gemüseanbau und Sonderkulturen wollen wir verstärkt unterstützen und eine wissenschaftliche Begleitung fördern. Die Beratung und den Wissenstransfer für Agri-PV in den Landwirtschaftskammern und in den Kommunen wollen wir entsprechend ausbauen. Das stärkt auch die regionale Versorgung mit gesunden Lebensmitteln.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Extensive Weidehaltung von Rindern, Schafen, Hühnern kann in Kombination mit PV wieder eine große Chance für bessere Einkommen für die Landwirtschaft und für die Artenvielfalt sein. In Verbindung mit der Weidetierhaltung sind vertikale Anlagen (als Zäune) und Überdachungen (Schutz der Tiere) sinnvoll.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Geothermie</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Im dicht besiedelten Nordrhein-Westfalen mit teilweise schon sehr gut ausgebauten Wärmenetzen kann Geothermie einen wichtigen Beitrag für die kommunale Wärmewende leisten. Wir wollen, dass der Geologische Dienst mit weiteren Messkampagnen die Erkenntnisse über den Untergrund und die geothermischen Potenziale beschleunigt erweitert. Mit einem <strong>Masterplan Geothermie</strong> wollen wir die verstärkte Nutzung der Geothermie vorantreiben und ambitionierte, landesbezogene Ausbauziele definieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir schließen den Einsatz umweltschädlicher Verfahren und Geothermiebohrungen grundsätzlich in den Zonen I und II von Trinkwasserschutzgebieten aus. Wir werden die Fachexpertise aus Umweltverbänden und Wasserwirtschaft, Kommunen, Versorgungsunternehmen und Wissenschaft einbeziehen. Mit wissenschaftlichen Begleitstudien der ersten Projekte werden wir dafür Sorge tragen, dass die Nutzung von Geothermie ökologisch verträglich sowie sozial und ökonomisch verantwortlich erfolgen kann.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wasserkraft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine Förderung von Wasserkraft ist nur dort sinnvoll, wo damit Verbesserung der Gewässerökologie (z. B. Mindestwasserführung, Durchgängigkeit und Fischschutz) erreicht wird. Vorhandene Wehre sollen überall dort, wo das mit der Gewasserökologie und Nutzungen vereinbar ist, zurückgebaut werden. Hierbei ist es sinnvoll, dass der Bund dazu Fördermittel auch an Private zu Verfügung stellt. Dort, wo Wehre aufgrund anderer Nutzungen auf absehbare Zeit nicht beseitigt werden können, wollen wir den Ausbau der Wasserkraft fördern und das Energiepotential heben.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 03 Jun 2023 19:40:35 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>FR-10: Iris Schneider</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/iris-schneider-13133</link>
                        <author>Iris Schneider (KV Bonn)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/iris-schneider-13133</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/iris-schneider-13133/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>61</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Bonn</dd><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Mittelrhein</dd><dt>Mailadresse (optional):</dt><dd>iris.schneider@gruene-bonn.de</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Moderne Paare gehen in den Kreissaal hinein und heraus kommen sie als Familie aus den 60er Jahren. Das ist die Beobachtung eines Chefarztes in einer großen deutschen Klinik. Und das im 21. Jahrhundert!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und Corona hat diese ungleiche Verteilung von Care-Arbeit in Familien wieder verstärkt. Von „Retraditionalisierung“ spricht die Soziologin Jutta Allmendinger. Wie kann das sein? Warum passiert es Frauen immer noch, dass sie sich spätestens mit der Geburt des ersten Kindes in einer Rolle wiederfinden, die sie nie angestrebt haben? Immer noch werden Frauen durch das Steuerrecht benachteiligt. Das Ehegattensplitting abzuschaffen ist mindestens so zäh, wie ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen einzuführen. Das Resultat ist, dass Armut Frauen stärker betrifft als Männer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber nicht nur in der Ökonomie gibt es noch viele Baustellen. Frauenrechte sind Menschenrechte! Das sehen wir auch im Asylrecht. Frauen sind besonders gefährdet, wenn Fluchtwege gefährlicher werden. Und unsichere Migration führt Frauen direkt in Armut und Abhängigkeit. Wir sehen an vielen Stellen einen Rechtsruck in der Politik, nicht nur in Italien, Polen und Ungarn, sondern auch bei uns. Diese rechte Politik will Frauen das Recht auf Selbstbestimmung nehmen. Stellen wir uns dieser Entwicklung entgegen und schaffen wir endlich den § 218 ab!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mir scheint es oft so, als ob jede Frauengeneration das Rad neu erfindet. Ich wünsche mir, dass wir unsere Erfahrungen und Erfolge von einer Frauengeneration an die nächste besser weitergeben. Damit die nächsten Generationen von Frauen endlich auch auf den Schultern von Riesinnen sitzen und von dort aus die Welt verändern! Dafür möchte ich arbeiten!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Persönliches: Vorstandsvorsitzende im OV Bad Godesberg des KV Bonn, Sprecherin der AG Außen- und Sicherheitspolitik, Mitglied der Moderationsgruppe für die Strukturreform des KV Bonn.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Persönliches: selbständige Managementtrainerin, Mutter von 3 erwachsenen Kindern und Großmutter</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 03 Jun 2023 14:42:57 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LR-23: Nicklas Effertz</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/nicklas-effertz-19984</link>
                        <author>Nicklas Effertz (KV Mönchengladbach)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/nicklas-effertz-19984</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/nicklas-effertz-19984/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>19</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Mönchengladbach </dd><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Niederrhein-Wupper</dd><dt>Mailadresse (optional):</dt><dd>nick.effertz@gmail.com</dd><dt>Instagram (optional):</dt><dd>@n1ck.eftz</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Hey Zusammen!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn wir die Augen aufmachen sehen wir: Wir haben ein großes Problem. Klimawandel, Krieg, Naturkatastrophen, Menschenrechtsverletzungen und leider so viel mehr. Als GRÜNE sollte es unsere Aufgabe sein diese Probleme mit Entschlossenheit und Verantwortung zu bekämpfen, und zwar nicht die Folgen sondern die Ursachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>1. Rechten Stimmen klare Kante zeigen!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen uns immer wieder in den Kopf rufen: Mit Rechten ist nicht verhandelbar! Damit ist nicht gemeint, dass wir die Georgie Meloni&#039;s, Ron DeSantis&#039; und Viktor Orbán&#039;s dieser Welt nicht einfach machen lassen, sondern aktiv dafür zu Sorgen, dass diesen Menschen keine Bühne gegeben wird. Wir als GRÜNE, zusammen mit allen demokratischen Partein, müssen mit geschlossener Front gegen die rechte Stimme angehen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2. Pride ist nicht nur ein Mal im Jahr!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Man weiß, es ist Juni, wenn auf Instagram alle Firmen auf einmal ein Regenbogenlogo haben. Aber am ersten Juli sind die Regenbogen schneller Weg als man gucken kann. Dabei ist der Schutz von queeren Menschen grade so unfassbar wichtig! Schaut man mal in die Nachrichten hört man, dass Kinder und Jugendliche auf CSD&#039;s regelmäßig lebensgefährdend Angegriffen werden, dass in den USA wieder ein Bundesstaat das Thema LGBTQIA* in den Schulen verbietet oder Trans*-Personen den Zugang zu guter Gesundheitsversorgung verwehrt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>3. Krieg ist Krieg: Egal Wo!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über 70 Jahre gab es keinen Krieg in Europa, zumindest bis zum 24.02.2022. Nunmehr seit mehr als einem Jahr führt Putin einen menschenrechtsverachtenden Krieg gegen die Ukraine. Leider ist das nicht der einzige Krieg auf der Welt. Man konnte nur Staunen, wie schnell Hilfe für Geflüchtete Ukrainer*innen auf den Weg gebracht wurde! Warum ist das nicht auch bei anderen Geflüchteten so? Wir als GRÜNE müssen uns solidarisch mit allen Geflüchteten, egal woher, stellen. Deshalb müssen wir auch dafür Kämpfen, dass die menschenrechtsveranchtende &quot;Festung Europa&quot; keine Chance hat.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 03 Jun 2023 12:48:29 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>FR-09: Laura Kraft</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/laura-kraft-35574</link>
                        <author>Laura Kraft (KV Siegen-Wittgenstein)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/laura-kraft-35574</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/laura-kraft-35574/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>32</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Siegen-Wittgenstein</dd><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Westfalen</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Delegierte,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein großer Erfolg war für uns die Abschaffung des §219a. Damit die reproduktive Selbstbestimmung von Frauen aber endlich verwirklicht wird, müssen wir als Bündnisgrüne den nächsten Meilenstein schaffen: Die Streichung des unsäglichen §218! Wenn ich aber sehe, dass auch in Deutschland Parteien wie die CDU/CSU mit frauenverachtenden, fundamentalistischen Positionen a la DeSantis liebäugeln, dann zeigt es mir, dass wir mit unserem Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit nicht nachlassen dürfen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei der Debatte um §218 geht es aber nicht nur um die Rechte von Frauen, sondern auch um Versorgungssicherheit: Immer weniger Praxen führen Schwangerschaftsabbrüche durch und die Lage verschärft sich von Jahr zu Jahr. Als Obfrau im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung beschäftige ich mich im Bundestag auch mit den Themen Frauen und Diversität in Wissenschaft sowie mit Gesundheitsforschung. Wenn man in Deutschland immer noch Gynäkolog*in werden kann, ohne jemals bei einem Abbruch dabei gewesen zu sein und ohne dies im Studium gelernt zu haben, und wenn die Wahrscheinlichkeit an einem Herzinfarkt zu sterben für Frauen höher ist, weil die Symptome weniger bekannt sind, dann haben wir noch viel zu tun!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesfrauenrat hat im März einen Antrag zu feministischer Wissenschaftspolitik beschlossen, der zeigt, wie wichtig es ist, dass Frauen nicht nur vermehrt Gegenstand der Forschung werden müssen (Gender Data Gap), sondern dass wir auch mehr Frauen als Forscherinnen in der Wissenschaft brauchen (Gender Citation Gap). Dafür müssen wir auch strukturelle Probleme, wie die prekären Beschäftigungsverhältnisse in der Wissenschaft, angehen. Gerne möchte ich mich mit diesen Themen in den Bundesfrauenrat einbringen und gemeinsam mit euch Ideen und Lösungsansätze erarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dafür bitte ich um eure Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Laura</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alter: 32. Delegierte der BAG Wissenschaft, Hochschule, Technologiepolitik, Mitglied der LAG Hochschule.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 03 Jun 2023 11:15:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>FR-08: Jenny Brunner</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/jenny-brunner-22140</link>
                        <author>Jenny Brunner</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/jenny-brunner-22140</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/jenny-brunner-22140/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>32</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Dortmund</dd><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Ruhr</dd><dt>Mailadresse (optional):</dt><dd>jenny.brunner@gruene-dortmund.de</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>je größer unsere Schritte Richtung Gendergerechtigkeit sind, desto heftiger ist der Backlash gegen Frauen und unsere offene Gesellschaft. Das zeigen die hohen Gewaltraten gegen Frauen. Der Aufstieg der Incels und der misogynen Männerrechtler. Und auch in meinem politischen Umfeld in Dortmund ist das zu beobachten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Ratsmitglied in Dortmund setze ich mich für bessere Selbstbestimmungsrechte von Schwangeren ein. Denn in Dortmund, wie auch an anderen Orten in NRW, gibt es immer weniger Möglichkeiten, um sichere Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen. Erfreulicherweise eröffnete kürzlich eine neue Klinik, die die Situation immens verbessert. Doch auf die Eröffnung folgten prompt: Regelmäßige Gehsteigbelästigungen durch religiöse Fundamentalist*innen. Durch zahlreiche Gegenproteste konnten wir zeigen: Selbstbestimmung ist für uns nicht verhandelbar. Angriffe auf unsere Grund- und Menschenrechte lassen wir nicht zu. Darüber hinaus konnten wir in Dortmund durch die Stärkung von Schutzräumen für FINTA und mit der Einrichtung einer kommunalen Koordinierungsstelle zur Umsetzung der Istanbul-Konvention wichtige Impulse für einen besseren Gewaltschutz setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beruflich engagiere ich mich für die Menschenrechte im Netz. Gerade Frauen und marginalisierte Gruppen sind es, die im Netz zur Zielscheibe von Gewalt durch Männerrechtler, Rechtspopulisten und Trollen werden. Und wäre die Gewalt allein nicht schon schlimm genug, führen all die Vergewaltigungsdrohungen, sexualisierenden Beleidigungen, Dick Pics und andere Formen geschlechtsspezifischer Gewalt im Netz längst dazu, dass sich Frauen und marginalisierte Gruppen aufgrund mangelnder Schutzmöglichkeiten aus öffentlichen Debatten zurückziehen müssen. Das dürfen wir nicht weiter zulassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich freuen, meine Perspektiven in den Bundesfrauenrat einbringen zu können und bitte daher um euer Vertrauen zur Wahl als Ersatzdelegierte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Jenny</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 03 Jun 2023 09:44:56 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>FR-07: Carola Wesbuer (KV Steinfurt)</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/carola-wesbuer-kv-steinfurt-28684</link>
                        <author>Carola Wesbuer-Kraxner (KV Steinfurt)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/carola-wesbuer-kv-steinfurt-28684</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/carola-wesbuer-kv-steinfurt-28684/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>40</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Steinfurt</dd><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Westfalen</dd><dt>Mailadresse (optional):</dt><dd>carola.wesbuer@posteo.de</dd><dt>Twitter (optional):</dt><dd>@carolawesbuer</dd><dt>Instagram (optional):</dt><dd>@carolawesbuer</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichstellungspolitik ist eine Querschnittsaufgabe und muss in allen Politikbereichen stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es geht in der Städteplanung bspw. die Frage, ob hier wirklich noch eine neue Umgebungsstraße gebraucht wird oder eher sichere Fahrradwege zwischen Wohnung, Kita, Schule, Spielplätzen und Einkaufsorten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es geht in der Wirtschaftspolitik bspw. um die Frage, ob es Unterstützung für Gründer*innen in Teilzeit gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und auch unsere eigenen parteiinternen Strukturen müssen immer wieder auf den Prüfstand und weiterentwickelt werden. Noch immer haben wir weniger weibliche als männliche Mitglieder und oft genug fällt es schwer, ausreichend motivierte Frauen für Ämter und Mandate – insbesondere auf kommunaler oder Kreisebene – zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bringe Erfahrungen aus der Arbeit in LAGen und BAGen mit. Für die Grüne Jugend habe ich in der Frauenkommission mitgearbeitet und 2011 das erste GJ-Weitersteigerinnen-Seminar organisiert. Aktuell arbeite ich im Kreisvorstand daran, bereits aktive Frauen zu vernetzen und mehr Frauen für die politische Arbeit im ländlichen Raum zu gewinnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es bleibt viel zu tun und dafür möchte ich meine Perspektiven – gerade aus dem ländlichen Raum – als Ersatzdelegierte in den Bundesfrauenrat einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Carola</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>GRÜNES<br>
Seit 2022 – Mitglied im Vorstand des KV Steinfurt<br>
Seit 2020 – Mitglied im Vorstand der Fraktion in Ochtrup und Mitglied im Umwelt- und im Rechnungsprüfungsausschuss<br>
2011-2013 – Mitglied im LaVo der Grünen Berlin<br>
2009-2013 – Mitglied der LAG Frauen in Berlin, delegierte zur BAG Frauen<br>
2010-2012 – Sprecherin der LAG Wirtschaft und Finanzen in Berlin<br>
2008-2013 – div. Positionen bei der Grünen Jugend NRW und Bundesverband (u.a. PolGF GJ NRW, Mitglied von Frauen*- und Satzungskommission der GJ Bund)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>PERSÖNLICHES<br>
Mitglied der Geschäftsführung eines Familienunternehmens, dort u.a. verantwortlich für Buchhaltung, Controlling, Personal<br>
Mutter von 2 Kindern<br>
Klettern, Bouldern, Reisen<br><a href="mailto:carola.wesbuer@posteo.de">carola.wesbuer@posteo.de</a>; 0179-7411830</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 02 Jun 2023 23:12:57 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>FR-06: Sophie Kiko</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/sophie-kiko-65044</link>
                        <author>Sophie Kiko (KV Münster)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/sophie-kiko-65044</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/sophie-kiko-65044/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>24</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>Weiblich </dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Münster</dd><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Westfalen</dd><dt>Mailadresse (optional):</dt><dd>Sophie.kiko@paderborn.com</dd><dt>Twitter (optional):</dt><dd>Sophiekiko</dd><dt>Instagram (optional):</dt><dd>Sophiekiko</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„Mist, ich kann das nicht.“ Diesen Gedanken habe ich immer wieder - in der Uni, bei der Arbeit und auch bei Kandidaturen wie dieser. Selbstzweifel - obwohl man etwas gut kann und die oft absurde Angst, damit aufzufliegen, kennen viele junge Frauen und nennt sich Hochstapler-Syndrom. Es sorgt mit dafür, dass junge Frauen unter ihren Möglichkeiten bleiben, eingeschüchtert werden und sich nicht in den Ämtern engagieren, in denen sie es gern würden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nun bewerbe ich mich dennoch als <strong>Ersetzdelegierte für den Bundesfrauenrat. </strong>Weil ich dazu ermutigt wurde - wie schon so oft, seit ich mich politisch engagiere. Ich weiß daher, wie wertvoll, entscheidend und keinesfalls selbstverständlich das Empowerment bei uns GRÜNEN ist. „Support your local Girl Gang“ habe ich nie als schnöden Spruch, sondern stets gelebte Praxis erlebt, Dank der ich immer wieder über mich hinauswachse, Zustände nicht hinnehme und mich mit meiner Stimme für mehr Gerechtigkeit einbringen will.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für genau diese Ermutigung und solche Wirksamkeitsmomente von insbesondere jungen Frauen durch <strong>institutionelle Vernetzungs- und Weiterbildungsangebote</strong> möchte ich mich einsetzen. Lasst uns Orte schaffen, die ermutigen, zu fragen „Wie können WIR das anstellen?“ statt zu denken „Mist, ich kann das nicht.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin überzeugt, dass wir Minderheiten besser schützen können, wenn wir <strong>Feminismus intersektional verstehen</strong> und uns zusammenschließen. Der <strong>Schutz vor Gewalt</strong> ist ein gemeinsames und mir wichtiges Anliegen, das nicht nur mehr finanzielle Mittel zum Beispiel zur Frauenhausfinanzierung und Förderung von Beratungsstrukturen, sondern auch eine bessere Prävention, Strafverfolgung und Täter*innenarbeit braucht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meine Ideen und meine Perspektive würde ich gern einbringen und diskutieren, sollten ordentlich Delegierte verhindert sein. Daher freue ich mich über eure Unterstützung!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Über mich:<br>
24 Jahre, Studentin &amp; Mitarbeiterin eines MdBs. Viel in Berlin, aber im Herzen meistens in Münster</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 02 Jun 2023 22:52:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>FR-05: Laura Steeger</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/laura-steeger-17183</link>
                        <author>Laura Steeger (KV Mönchengladbach)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/laura-steeger-17183</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/laura-steeger-17183/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>29</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Mönchengladbach</dd><dt>Mailadresse (optional):</dt><dd>laura.steeger@gruene-nrw.de</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>wir erleben gerade wieder einen Backlash, wenn es um Frauenrechte geht und<br>
die Zeit scheint sich rückwärts zu drehen.<br><br><strong>Gegen antifeministischen Nationalismus!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>14 Staaten der USA schränken gerade das Recht auf Schwangerschaftsabbruch durch die Aufhebung der Grundsatzentscheidung Roe v. Wade massiv ein und schaffen für viele schwangere Menschen eine unsichere Situation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der anhaltende Rechtsruck in Europa – vor allen in Ungarn und Polen – wird auch auf Kosten von Frauen und der LGBTIQ*-Community geführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im neuen Kabinett Edoğans sitzen Männer, die sagen „Mütter sollen keinen anderen Beruf als die Mutterschaft ausüben“ oder „Ein Vergewaltiger hat mehr Ehre als die Frau, die eine Abtreibung vornimmt“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und die aktuelle Prognose der letzten Sonntagsumfrage von 18% für die AfD lassen auf ein Erstarken von rassistischer und frauenfeindlicher Ressentiments hindeuten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nationalismus und Faschismus gehen Hand in Hand mit antifeministischer Propaganda und das können wir nicht zulassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Frauen bildet Banden!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als antifaschistische und feministische Partei müssen wir entschieden dagegen halten,<br>
wenn die Rechte vulnerabler Gruppen eingeschränkt und missachtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Starke, selbstbewusste Frauen sind genau das, wovor die Orbáns und Höckes dieser Welt<br>
Angst haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Bundesfrauenrat möchte ich mich genau dafür einsetzen, dass wir starke Frauennetzwerke bilden<br>
und Strukturen in unserer Partei und darüber hinaus schaffen, in der wir uns bestärken und gemeinsam für eine offene Gesellschaft kämpfen.<br>
Denn wir sind mehr!<br><br>
Ich freue mich über eure Unterstützung!<br>
Meldet euch gerne, wenn ihr noch Fragen zu mir habt.<br><br>
Eure<br>
Laura<br><br><span class="underline">Kurz zu mir:</span><br><br>
- seit einem Jahr Frauenpolitische Sprecherin im Landesvorstand GRÜNE NRW<br>
- seit 2020 Mitglied im Stadtrat Mönchengladbach<br>
- Parteimitglied seit 2017<br><br>
- Wissenschaftliche Mitarbeitern der Landtagsfraktion in den Themen Kultur, Medien und Sport<br>
- Masterstudentin Kulturpädagogik &amp; Kulturmanagement an der Hochschule Niederrhein (bald abgeschlossen ;) )</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 02 Jun 2023 19:06:39 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>UVO-06: Fabian Krömling</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/fabian-kromling-61436</link>
                        <author>Fabian Krömling (KV Bochum)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/fabian-kromling-61436</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/fabian-kromling-61436/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>29</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Bochum</dd><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Ruhr</dd><dt>Mailadresse (optional):</dt><dd>gruene@kroemling.de</dd><dt>Twitter (optional):</dt><dd>@fabian7727</dd><dt>Instagram (optional):</dt><dd>@fabian7727</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Europa ist Ort der Möglichkeiten. Für Menschen, Wirtschaft und Technologie.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nordrhein-Westfalen profitiert in besonderem Maße davon. Eine bunte Mischung aus Kulturen und Erfahrungen sowie immer offenere Grenzen machen das möglich. Seit der Gründung der Europäischen Gemeinschaften schlägt auch hier das Herz des Kontinents.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kohle, Stahl und Atome werden immer mehr verdrängt. </strong>Die Transformation unserer Industrie hin zu CO2 Einsparungen und nachhaltigen Produkten ist endlich in Gang gekommen. Viele Krisen, die gerade gleichzeitig über uns und die Welt hereinbrechen, erschweren dabei Planungen für die Zukunft. Die EU setzt schon heute die Emissionsziele der nächsten Jahre und Jahrzehnte. Eine Auflösung und Verlagerung der Industrie, vergleichbar mit Deutschland nach der Wiedervereinigung, darf aber nicht der Hebel sein, durch den wir unsere Klimaziele erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Parlament möchte ich mich daher für einen fairen Handel und Binnenmarkt einsetzen, der Anstrengungen unserer Industrie zum Klimaschutz stützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Strukturwandel von der Produktions- zur Wissensgesellschaft schafft neue Werte.</strong> In allen Bereichen hat IT das Leben in den letzten Jahren umgekrempelt. Informationstechnik ist eine Branche mit Zukunft, von Portugal bis Estland. Die EU verfolgt einen eigenen Ansatz an das Thema: Datenschutz und IT-Sicherheit sind hier von wesentlicher Bedeutung. Inzwischen orientieren sich nicht nur die USA an unseren Standards, sondern viele Tech-Konzerne folgen dem Brüssel-Effekt der DSGVO. Von AI über TikTok bis Xplain bewegt sich die IT-Welt oft schneller als die Gesetzgebung. Eine sicheren IT-Infrastruktur mit offenen Standards, ohne Ausnutzung bekannter Lücken hilft uns dann bei immer mehr Digitalisierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Ziel ist es die Datenregulationen fortzuschreiben, um den Datenschutz noch effektiver zu machen, datensparsame Unternehmen zu befähigen und die Technik besser an das Leben der Menschen anzupassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vielen Dank für eure Unterstützung<br>
Fabian</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 02 Jun 2023 17:04:56 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>FR-04: Sandra Stein</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/sandra-stein-15357</link>
                        <author>Sandra Stein (KV Hochsauerland)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/sandra-stein-15357</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/sandra-stein-15357/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>36</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Hochsauerland</dd><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Westfalen</dd><dt>Mailadresse (optional):</dt><dd>sandra.stein@gruene-hsk.de</dd><dt>Instagram (optional):</dt><dd>@thesandrastein</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>auch im Jahr 2023 sind wir noch weit von Geschlechtergerechtigkeit in der Wirtschaft entfernt. Frauen verdienen deutlich weniger als Männer, selbst wenn sie die gleiche Arbeit machen. Sie sind seltener in Führungspositionen und öfter in prekären Arbeitsverhältnissen zu finden. Sie übernehmen immer noch einen sehr viel größeren Anteil der Care-Arbeit und haben auch nach ihrem aktiven Erwerbsleben weniger Geld zur Verfügung als Männer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das liegt nicht nur an konservativen Rollenbildern in der Gesellschaft oder männlich geprägten Strukturen in Unternehmen. Es hat auch mit politischen Rahmenbedingungen zu tun. Das Ehegattensplitting fördert die traditionelle Rollenaufteilung zwischen Männern und Frauen und wurde immer noch nicht abgeschafft. Die bestehenden Elterngeldregelungen schaffen zu wenig Anreize, dass sich Eltern Sorgearbeit wirklich gerecht aufteilen. Und eine Arbeitszeitpolitik, die eine 40-Stunden-Vollzeit als Goldstandard für alle Menschen ansieht, blendet aus, dass Arbeit in unserer Gesellschaft nicht nur aus Erwerbsarbeit besteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen einen feministischen Blick auf unsere Wirtschaftspolitik, denn sie zementiert bis heute an zu vielen Stellen die Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern. Der Bundesfrauenrat setzt hier starke Signale. Ich würde mich freuen, als Delegierte diese Arbeit mitzugestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Grüße,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>eure Sandra<br><br>
Mein Engagement in der GRÜNEN Partei:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit Oktober 2021 Sprecherin des KV Hochsauerland</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Delegierte für den Bezirksrat Westfalen, den Landesparteirat und die Bundesdelegiertenkonferenz für meinen KV</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>stellvertr. sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Wirtschaft, Soziales und Kultur der Stadt Sundern im Sauerland</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 2022 aktiv in der LAG Wirtschaft</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und darüber hinaus:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mutter von drei Kindern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Marketing-Managerin in einem mittelständischen Holzfensterbetrieb</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wahl-Sauerländerin</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 02 Jun 2023 16:16:57 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LR-22: Dominic Hallau</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/dominic-hallau-37347</link>
                        <author>Dominic Hallau (KV Bielefeld)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/dominic-hallau-37347</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/dominic-hallau-37347/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>42</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>Männlich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Bielefeld</dd><dt>Bezirksverband:</dt><dd>OWL</dd><dt>Mailadresse (optional):</dt><dd>gruene@dominic-hallau.de</dd><dt>Twitter (optional):</dt><dd>https://twitter.com/dominichallau</dd><dt>Facebook (optional):</dt><dd>https://facebook.com/dominic.hallau</dd><dt>Instagram (optional):</dt><dd>https://www.instagram.com/dominic.hallau/</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bewerbe mich erneut als Delegierter für den Länderrat von Bündnis 90/Die Grünen. Mit meinen Erfahrungen als Co-Vorsitzender des GRÜNEN Bezirksverbands Ostwestfalen-Lippe und Co-Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Stadtrat von Bielefeld möchte ich eure Interessen vertreten. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Stimmen der Basis, insbesondere aus OWL und dem ländlichen Raum, gehört und berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit großer Leidenschaft stehe ich für eine geeinte Partei, die konsequent für unsere politischen Ziele einsteht. Ich habe es immer als unsere Stärke gesehen, verschiedene Standpunkte zu respektieren, unsere Positionen pragmatisch der Realität anzupassen und dennoch an unseren grünen Kernwerten festzuhalten. Diesen Weg sollten wir auch in der aktuelle Situation weiter gehen. Aber wir müssen besser darin werden, unsere Maßnahmen zu erklären und überzeugender deutlich machen, dass wir Ängste und Bedenken der Bürger*innen ernst nehmen. Das ist uns in den letzten Monaten nicht gelungen. Gleichzeitig haben wir bisher keine Mittel gefunden, auf das teilweise unfaire Spiel der FDP passend zu reagieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach Jahren des Aufstiegs der Zustimmung zu unserer Partei haben wir ein Plateau erreicht, das sich teilweise wie ein Rückgang anfühlt. Wir sollten uns davon aber nicht nervös machen lassen. An den Umfragewerten der FDP lässt sich erkennen, dass ein innerparteilicher Streit und unklare Aussagen von den Wähler*innen nicht belohnt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es wäre mir eine große Ehre, erneut als Delegierter für den Länderrat gewählt zu werden. Mit meiner Erfahrung und Leidenschaft möchte ich zur Weiterentwicklung unserer Partei beitragen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 02 Jun 2023 14:09:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LR-21: Ina Gießwein</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/ina-giesswein-7104</link>
                        <author>Ina Gießwein (KV Ennepe-Ruhr)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/ina-giesswein-7104</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/ina-giesswein-7104/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>40</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>Weiblich </dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Ennepe-Ruhr</dd><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Ruhr</dd><dt>Mailadresse (optional):</dt><dd>I.giesswein@gruene-schwelm.de</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>wir GRÜNEN machen den Unterschied! Durch die guten Wahlergebnisse der letzten Jahre sind wir an vielen Stellen für dieses Land in Verantwortung. Wir haben auf den unterschiedlichen Ebenen diese Verantwortung angenommen und stellen uns den zum Teil riesigen Aufgaben. Wir GRÜNEN taumeln nicht von einer Krise in die nächste, wir handeln vorausschauend und mit Plan. Bei den aktuellen Ereignisse wie Kriege, Vertreibung oder Flucht vor lebensunwürdigen Bedingungen braucht es eine gute Antwort. Wir GRÜNEN haben diese Antworten, auch und insbesondere für eine menschenwürdige Einwanderungspolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif und jede*r einzelne ist mit verantwortlich ein Teil der Lösung zu sein. Dafür müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden und neben entsprechenden Vorgaben ist auch eine soziale Austarierung wichtig. Denn die Bekämpfung der Klimakrise ist DIE soziale Frage unserer Zeit und sie muss jetzt gelöst werden. Ich bin froh, dass die Menschen die im BUND, in NRW aber auch in den Kommunen für uns Verantwortung tragen mutig voran gehen. Gleichzeitig aber auch Programme für die Abfederung der enormen Kosten insbesondere bei den ärmeren Menschen in unserer Gesellschaft aufgelegt haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Länderrat ist unser oberstes beschlussfassendes Organ zwischen den BDKen. Wir werden hier in nächster Zeit viel über die aktuellen Themen und insbesondere die Herausforderungen der Regierungsbeteiligungen diskutieren. Das wird nicht immer leicht sein, ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam zu guten und vor allem zukunftsfähigen Lösungen kommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte mich und meine Erfahrung gerne in dieses wichtige Vernetzungsgremium einbringen und freue mich über eure Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin 40 Jahre alt und komme aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Beruflich bin ich als Logopädin tätig. Ich bin Sprecherin der LAG Gesundheit. Und Vorstandsmitglied im Bezirksverband Ruhr. Ich sitze für die GÜRNEN im Kreistag des EN-Kreises und bin sachkundige Bürgerin im LWL.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 01 Jun 2023 23:30:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LR-20: Anja Beiers</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/anja-beiers-38657</link>
                        <author>Anja Beiers (KV Warendorf)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/anja-beiers-38657</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/anja-beiers-38657/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>36</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Warendorf</dd><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Westfalen</dd><dt>Mailadresse (optional):</dt><dd>beiersanja@gmail.com</dd><dt>Facebook (optional):</dt><dd>Anja Beiers</dd><dt>Instagram (optional):</dt><dd>beiersanja</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund:innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>„Der Weg ist das Ziel“- Konfuzius.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Ziel: das Pariser Klimaschutzabkommen einhalten. Die Wegstrecke dorthin wird von der Politik gesteckt.<br>
Durch die fantastischen Wahlergebnisse in Land und Bund, tragen wir verantwortungsvoll den Regierungsstaffelstab.<br>
Wir alle befinden uns im Dauersprint auf einer Langzeitstrecke. Wir müssen aufholen, was unsere Vorgänger verbummelt haben.<br>
Im politischen Alltag fehlt oft die Zeit für den Blick zur Seite. Zu den Menschen, die bei diesem Tempo schnell abgehängt werden. Für diesen Blick möchte ich sorgen.<br>
Bei allen notwendigen Maßnahmen dürfen soziale Gerechtigkeit und die Gesunderhaltung unserer Gesellschaft nicht auf der Strecke bleiben. Als Kind von psychisch- und suchterkrankten Eltern weiß ich, wovon ich rede.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bewerbe mich als Delegierte für den Länderrat und bringe vielfältige Erfahrungen mit:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Delegierte für LDK und BDK. Ich schätze den Arbeitsaufwand im Vorfeld realistisch ein. Ich nehme die Aufgabe an, ohne durch höhere Funktionen gebunden zu sein. Es ist wichtig, dass auch unsere GRÜNE Basis eine Stimme im Länderrat hat.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Ostbevern. Ich spüre Auswirkungen von Landes- und Bundesgesetzgebung vor Ort.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>aktive Beisitzerin im Vorstand meines KV und Bezirksverbandes. Ich erlebe hier, wie wichtig ein transparenter Austausch zu aktuellen Regierungsvorhaben ist.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Als Mitarbeiterin der Geschäftsführung der GRÜNEN Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe spüre ich den enormen finanziellen Druck, der einen immer größer werdenden Keil zwischen die einzelnen Mitglieder der kommunalen Familie treibt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für den Sprint auf langer Strecke bin ich also bereit. Es dürfen weder im Bund, im Land noch in den Kommunen Kinder, Jugendliche, Familien, soziale Randgruppen und die Gesundheit der Gesellschaft abgehängt werden. Wir müssen dafür sorgen, dass alle Menschen den Zieleinlauf schaffen können. Dafür möchte ich als Delegierte im Länderrat aktiv sein und bitte dafür um euer Vertrauen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 01 Jun 2023 18:53:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>FR-03: Judith Hasselmann</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/judith-hasselmann-33050</link>
                        <author>Judith Hasselmann (KV Köln)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/judith-hasselmann-33050</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/judith-hasselmann-33050/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>60</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Köln</dd><dt>Bezirksverband:</dt><dd>MIttelrhein</dd><dt>Mailadresse (optional):</dt><dd>hasselma@gmx.de</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Delegierte,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>als im Jahre 2020 in der Türkei 472 Frauen durch Männergewalt gestorben sind, hat Erdogan entschieden, ein wichtiges internationales Abkommen zu verlassen und gezielt den Abbau einer demokratischen Errungenschaft betrieben. Denn die Istanbul–Konvention verpflichtet die Mitgliedstaaten seit 2011 gegen alle Formen von Gewalt vorzugehen, die sich entweder gegen Frauen richtet oder Frauen unverhältnismäßig stark trifft. Und letzten Sonntag ist Erdogan wiedergewählt worden und dass ist kein gutes Zeichen für die Frauen in der Türkei und für den Gewaltschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Grüne Aufgabe ist es, feministische Aspekte der Außenpolitik immer wieder auf die Agenda zu heben. Und genau deshalb brauchen wie Annalena Baerbock als Außenministerin!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit unserer Grünen Regierungsbeteiligung haben wir im Koalitionsvertrag festgeschrieben, die Istanbul-Konvention vorbehaltlos und wirksam umzusetzen. <strong>Ab 1.2.23 gilt die Istanbul-Konvention in Deutschland endlich uneingeschränkt</strong> und schützt alle von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Aufenthaltsstatus. Denn wir müssen sicherstellen, dass jede Frau, die häusliche Gewalt erfährt, einen Platz im Frauenhaus bekommen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber die Orientierung an Frauenrechten ist überall wichtig: Autonomie über den eigenen Körper ist durch Paragraf 218 immer noch nicht garantiert. Wir wissen: Abtreibung hat im Strafrecht nichts zu suchen und kriminalisiert Frauen in Deutschland und auch die wohnortnahe gesundheitliche Versorgung im Falle eines Abbruches ist noch lange nicht erreicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr merkt schon, es gibt weiterhin sehr gute Gründe, Frauenpolitik zu machen. Dazu haben wir den Bundesfrauenrat, denn nur mit uns Grünen wird die Welt wirklich grüner und feministischer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir lassen nicht nach!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Herzliche Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Judith</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Stationen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Frauenreferentin</strong> der Landtagsfraktion / einige Jahre <strong>Sprecherin</strong> der LAG Frauen NRW, zusammen mit Ulle Schauws / viele Jahre im <strong>Präsidium </strong>des Bundesfrauenrats, jetzt ordentl. NRW - Delegierte</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 01 Jun 2023 18:40:40 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LR-19: Sabrina Grübener</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/sabrina-grubener-30086</link>
                        <author>Sabrina Grübener (KV Heinsberg)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/sabrina-grubener-30086</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/sabrina-grubener-30086/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>40</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Heinsberg</dd><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Niederrhein-Wupper</dd><dt>Mailadresse (optional):</dt><dd>sabrina.gruebener@gmail.com</dd><dt>Facebook (optional):</dt><dd>Sabrina Grübener</dd><dt>Instagram (optional):</dt><dd>sabrinagruebener</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>so wie wir derzeit leben, kann es nicht weitergehen. Wir schlittern von einer Krise in die nächste und befinden uns gleichzeitig schon mitten in der wahrscheinlich größten Krise der Menschheit. Um diese zu bewältigen, müssen wir zusammenarbeiten und vor allem Veränderungen schaffen, denn ein &quot;Weiter so&quot; ist ausgeschlossen. Das Gute ist, im Land, im Bund und auch in vielen Kommunen sind wir GRÜNE in Regierungsverantwortung und können damit die nötigen Veränderungen in Gang setzen. Das haben wir an vielen Stellen auch schon geschafft!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit Veränderungen umzugehen, sie zu akzeptieren, ist nicht einfach, und deshalb müssen wir politische Entscheidungen umsichtig aber auch entschlossen treffen, erklären und umsetzen. Dazu braucht es Austausch und Vernetzung auf allen Ebenen. Sie sind die Basis, um tragfähige und vor allem erfolgreiche Lösungen voranzubringen. Auch oder gerade wenn die Ausgangslagen und Rahmenbedingungen unterschiedlich sind. Dafür brauchen wir möglichst viele Perspektiven, die in die Diskussionen und letztlich in die politischen Entscheidungen einfließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Kreissprecherin des KV Heinsberg möchte ich die Perspektive des ländlichen Raumes stärken, da dieser einen großen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und zum Klima- und Artenschutz leistet und leisten kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Sprecherin der LAG Hochschulpolitik weiß ich, wie wichtig Forschung, Lehre und Wissenschaft für unser Leben, für die Bewältigung von Krisen und vor allem für die Schaffung von Chancen sind. Und als promovierte Soziologin liegt mir der gesellschaftliche Zusammenhalt, gerade in diesen Zeiten sehr am Herzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir können nur zusammen eine gesunde, lebenswerte und gerechte Welt erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen, ich würde mich riesig freuen, wenn ihr meine Kandidatur als <span class="underline">Ersatzdelegierte</span> für den Länderrat unterstützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sabrina Grübener</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 01 Jun 2023 11:13:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>FR-02: Theda Dourado </title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/theda-dourado-22372</link>
                        <author>Theda de Morais Dourado (KV Düsseldorf)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/theda-dourado-22372</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/theda-dourado-22372/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>36</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Düsseldorf</dd><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Niederrhein-Wupper</dd><dt>Mailadresse (optional):</dt><dd>thedadourado@gmail.com</dd><dt>Twitter (optional):</dt><dd>@TnBiscuits</dd><dt>Instagram (optional):</dt><dd>@tda_gold</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Als Schwangerschafts(konflikt)beraterin</strong> werde ich mit vielfältigen strukturellen Problemen konfrontiert, die politischen Handlungsbedarf aufzeigen. Notwendig ist aus meiner Sicht die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, eine bessere Versorgung Schwangerer, flächendeckende Finanzierung von Verhütungsmitteln sowie besserer Gewaltschutz von Frauen.<em> Kurz: die Gesundheit und Selbstbestimmung von Frauen muss weiter gestärkt werden!</em> Faktoren wie Armut, Aufenthaltsstatus, Rassismus und Sprachbarrieren spielen hier eine besondere Rolle. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass der Mangel an<em> Deutschkursen mit Kinderbetreuung </em>behoben wird, um Mütter zu empowern und Machtgefälle abzubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Als Alleinerziehende</strong> habe ich zu spüren bekommen, wie besonders zum Anfang der Pandemie Mütter, insbesondere Alleinerziehende, von der Politik alleingelassen wurden. Denn obwohl Alleinerziehende oft genug für (Schein-)Argumente herhalten müssen, sitzen sie viel zu selten mit am Tisch. Daher setze ich mich – bis jetzt im KV Düsseldorf – dafür ein, dass <em>Barrieren für Teilhabe am politischen Geschehen abgebaut werden</em>. Denn nach wie vor ist der Politikbetrieb am erwerbstätigen Mann ausgerichtet, dessen Frau ihm den Rücken freihält. Die Pandemie hat auch gezeigt, dass neue Formate die Teilhabe anderer Bevölkerungsgruppen ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Als Co-Sprecherin der LAG Frauenpolitik </strong>engagiere ich mich für die konzeptionelle Arbeit und Vernetzung zu feministischen Themen. <em>So liegt mir bspw. das Thema weibliche Genitalverstümmelung am Herzen</em>, von dem bundesweit über 120.000 Menschen betroffen oder bedroht sind. Gemeinsam wollen wir das Thema auf Bundesebene stärker in den Fokus rücken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Auch als Stadtteilgruppensprecherin </strong>versuche ich, immer inklusiv und intersektional feministisch zu denken und zu handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Denn feministische Politik ist eine Querschnittsaufgabe für alle Bereiche unserer Regierung und Gesellschaft und nach wie vor besteht hier enormer Handlungsbedarf! </em></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 31 May 2023 23:28:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LR-18: Mehrdad Mostofizadeh</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/mehrdad-mostofizadeh-13448</link>
                        <author>Mehrdad Mostofizadeh (KV Essen)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/mehrdad-mostofizadeh-13448</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/ldk23/mehrdad-mostofizadeh-13448/viewimage?sectionId=25608" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>54</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>männlich</dd><dt>Kreisverband:</dt><dd>Essen</dd><dt>Bezirksverband:</dt><dd>Ruhr</dd><dt>Mailadresse (optional):</dt><dd>mehrdad.mostofizadeh@landtag.nrw.de</dd><dt>Twitter (optional):</dt><dd>mostofiz</dd><dt>Facebook (optional):</dt><dd>mehrdad.mostofizadeh</dd><dt>Instagram (optional):</dt><dd>mehrdad.mostofizadeh</dd><dt>Website (optional):</dt><dd>mehrdad-mostofizadeh.de</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>glaubwürdige Politik verlangt von uns gerade in schwierigen Zeiten und bei Gegenwind für unsere Werte, für gute Konzepte und für Mehrheiten zu kämpfen. Deshalb müssen wir offen und solidarisch um den besten Weg ringen. Hier möchte ich gerne die unterschiedlichen und zum Teil auch widerstreitenden Interessen von Kommunen und Ländern gegenüber dem Bund ansprechen ohne die schwierige Gemengelage zu verkennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere Bundestagsfraktion setzt wichtige Akzente und leider gehen manchmal kommunikativ auch sehr gute Beschlüsse der Ampel unter. Offenkundig stehen derzeit parteipolitische Ränkespiele zunehmend einer Erneuerung im Wege. Dies liegt vor allem an einer untätig oder unwillig wirkenden SPD, die suggerieren will, das Veränderung ohne Anstrengung geht und einer allzu oft auf der politischen Gegenspur eiernden FDP.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Drei Milliarden „kosten“ das Land NRW jährlich die Steuerbeschlüsse in Berlin. Die fehlen dann schnell bei besserer Bildung, guten Kitas oder wichtigen Förderprojekten zur wirtschaftlichen und ökologischen Transformation. Im gemeinsamen Schulterschluss müssen wir den Altschuldenfonds für Kommunen und die Kindergrundsicherung durchsetzen. Wir dürfen uns bei der Verfolgung unserer Ziele von unseren Mitbewerbern nicht auseinander treiben lassen. Das und mehr würde ich gerne in einem solidarischen und intensiven Diskurs unterstützen und freue mich über Eure Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehrdad Mostofizadeh</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zu mir:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>54 Jahre alt, fast das ganze Leben im Ruhrgebiet. Seit 2010 Landtagsabgeordneter, seit 2020 Parlamentarischer Geschäftsführer. Fünf Jahre Sprecher für Haushalt- und Finanzen, ebenso lange für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie einige Jahre für Kommunalpolitik. Mein Herz schlägt besonders für das Thema Pflege, wo ich nicht nur politisch aktiv bin, sondern auch viele Jahre selbst gearbeitet habe. Privat bin ich Familienmensch, Papa von drei erwachsenen Kindern und Fan von gutem Essen, Kino sowie SGS und RWE (Fußball).</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 31 May 2023 23:24:40 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>HH-01: Haushaltsbroschüre 2023</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/haushaltsbroschure-2023-18275</link>
                        <author>Landesvorstand NRW (dort beschlossen am: 07.05.2023)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/haushaltsbroschure-2023-18275</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/ldk23/haushaltsbroschure-2023-18275/embeddedpdf?file=%2Fldk23%2Fhaushaltsbroschure-2023-18275%2Fviewpdf%3FsectionId%3D27820"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 31 May 2023 11:56:07 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-01: Andere reden über Zäune, wir reden über Lösungen! Gemeinsam, solidarisch.</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/motion/58491</link>
                        <author>LAG Migration und Flucht (dort beschlossen am: 27.05.2023)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk23/motion/58491</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Internationale Konflikte und Krieg: Menschen fliehen überall auf der Welt vor Gewalt und Verfolgung. Die meisten suchen Schutz innerhalb ihres eigenen Landes oder in einem Nachbarstaat. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat eine der größten Fluchtbewegung in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Zusätzlich beantragen mehr Menschen Asyl in Deutschland.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit vielen Jahren leisten unsere Kommunen in Nordrhein-Westfalen mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Strukturen unglaubliche Arbeit bei der Unterbringung und Versorgung von Menschen, die vor Krieg und Verfolgung zu uns flüchten. Die Herausforderungen, vor denen sie stehen, erkennen wir an: Nicht ausreichende Unterbringungsmöglichkeiten, überlastete Behörden, fehlendes Personal in Bildungseinrichtungen und fehlende verbindliche Zusagen für eine dauerhafte finanzielle Beteiligung des Bundes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Bündnis 90/Die Grünen NRW setzen wir uns für eine progressive Migrations- und Fluchtpolitik ein, die diesen Unterstützungsbedarf der Kommunen und Bundesländer anerkennt. Wir sehen mit Sorgen, wie in den letzten Wochen die Diskurse um die europäische Asylpolitik verlaufen. Die Reaktion auf die derzeitigen Herausforderungen ist ein Abschottungsdiskurs, der scheinbar einfache Lösungen präsentiert. Gleichzeitig verschlechtert sich die Stimmung gegenüber Geflüchteten zunehmend. Auch in NRW finden Demonstrationen gegen Einrichtungen zur Unterbringung von Geflüchteten statt. Die Vorschläge zur Asylpolitik reichen derzeit von einer „Abschiebeoffensive“ oder „Zäunen“ bis hin zu einer völligen Aushöhlung der Genfer Flüchtlingskonvention und der Europäischen Menschenrechtskonvention. Menschenrechtsfragen geraten dabei aus dem Blickfeld. Die Frage der Aufnahme von Geflüchteten soll an die europäischen Außengrenzen und die Staaten um die europäische Union verlagert werden. Solche Forderungen entspringen einem populistischen Kalkül. Für uns ist klar, dass schutzsuchende Menschen dem nicht zum Opfer fallen dürfen und das Grundrecht auf Asyl gewahrt bleiben muss. Der Schutz von Menschenrechten ist für uns keine Verhandlungsmasse, sondern humanitäre Verpflichtung! Wir brauchen konkrete Unterstützungen und Lösungen, die helfen. Wir stehen für eine menschenrechtsorientierte Politik für geflüchtete Menschen: wir geben geflüchteten Menschen Schutz, sorgen für geordnete Verfahren, verteidigen das Recht auf Asyl und geben den Kommunen Rückhalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders in Hinblick auf die Ergebnisse des Beschlussvorschlags von Bundeskanzler Olaf Scholz, das gemeinsam mit den Ministerpräsidenten der Länder am 10. Mai 2023zu den anstehenden Verhandlungen um die Reform der Gemeinsamen Europäischen Asylpolitik (GEAS) vereinbart wurde, stellen wir fest: menschenrechtspolitische Errungenschaften dürfen nicht zur Disposition gestellt werden und der individuelle Schutz von Asylsuchenden darf nicht ausgehebelt werden. Hierbei machen wir nicht mit. Uns geht es um Solidarität, Verantwortung und eine Flüchtlingspolitik, die auch unter schwierigen Bedingungen Humanität und Ordnung schafft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer die Herausforderungen anerkennt, hat zwei Möglichkeiten: Zur eigenen Profilierung Narrative zu konstruieren, die die derzeitigen Herausforderungen als unlösbar darstellen und daher eine weitere Einschränkung des Rechts auf Asyl fordern. Oder daraus sachliche Maßnahmen abzuleiten, die unter Wahrung von menschenrechtlichen Werten Lösungen anbieten. Als Bündnis 90/Die Grünen stehen wir für letzteres. Wir verleihen daher als größtes Bundesland unseren bisherigen Parteibeschlüssen sowie den vereinbarten Koalitionsvereinbarungen auf Bundes- und Landesebene für einen vielschichtigen Lösungsansatz Nachdruck.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Kosten dauerhaft auf allen Schultern verteilen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kommunen in Nordrhein-Westfalen stehen vor Herausforderungen, wenn sie dauerhaft darauf vorbereitet sein möchten, dass Menschen bei ihnen unterkommen. Bislang ist die Finanzierung für die Vorhaltung von Kapazitäten kaum bis gar nicht möglich – auch die finanziellen Kapazitäten des Landes Nordrhein-Westfalen sind dabei nicht ausreichend. Wir bekräftigen daher die Notwendigkeit einer dauerhaften, stärkeren finanziellen Beteiligung des Bundes bei den Kosten der Unterbringung und der Möglichkeit, Kapazitäten auszuweiten. Ein „atmendes System“, der eine Kostenbeteiligung dynamisiert und über eine Grundbeteiligung bei besonders hohem Bedarf finanziell die Kommunen und Länder entlastet, ist die Voraussetzung, damit vor Ort agiert und vorausschauend geplant werden kann. Wir betonen die Notwendigkeit, dass vor Ende des Jahres Ergebnisse eines Kompromisses zwischen Bund und Ländern vorgestellt werden. Eine solche finanzielle Zusage würde es den Kommunen und Engagierten in Nordrhein-Westfalen ermöglichen, ihre wichtige Arbeit fortzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Integration als Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Flächendeckend werden besonders fehlende Angebote und Plätze für Sprachkurse bemängelt. Dabei sind sie die Grundlage, um sich einleben und an der Gesellschaft partizipieren zu können. Die bürokratischen und administrativen Anforderungen an Sprachkurs-Anbieter sollten auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft und gegebenenfalls gesenkt werden. Besonders sind Angebote für Gruppen wie Erziehungsberechtigte, die auf Betreuungsangebote angewiesen sind, zu schaffen. Eine solche Ausweitung funktioniert nicht von heute auf morgen. Als Grüne setzen wir uns für Kursangebote von Beginn an ein: Erstorientierungskurse, die bereits in den Erstaufnahmeeinrichtungen angeboten werden können, müssen auch zukünftig finanziell sichergestellt werden und so den Ausgangspunkt des Erlernens der Sprache darstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin stellt die medizinische Versorgung einen weiteren essenziellen Baustein dar. Frühzeitigen Zugang zum Gesundheitswesen und der vereinfachte Zugang zu psychotherapeutischen und psychosozialen Angeboten sind zu gewährleisten – damit werden dauerhafte Erkrankungen präventiv vermieden und die betroffenen Personen und das System entlastet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Arbeitsmarktzugang erleichtern – und auf allen Seiten gewinnen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer in verschiedene Gruppen zwischen „guten und schlechten“ Geflüchteten und Zugewanderten unterscheidet und stigmatisiert, verschwendet willentlich Potential. Denn viele Geflüchtete möchten arbeiten, dürfen es aber nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist völlig klar: In allen Bereichen, sei es für die Umsetzung der Energiewende, in technischen oder im sozialen Bereich, brauchen wir auch in Nordrhein-Westfalen Fach- und Arbeitskräfte. Dieses Potential möchten wir nutzen: Betriebe sichern ihre Wettbewerbsfähigkeit, die Gesellschaft bekommt dringend benötigte Arbeitskräfte, Menschen bekommen die Möglichkeit, einer von ihnen gewählten Tätigkeit nachzugehen und sich in ihrem neuen Umfeld einzuleben und sie sichern eigenständig ihre Lebenskosten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Anerkennung von Berufsabschlüssen vereinfacht wird, Qualifizierungsangebote ausgeweitet und Arbeitsverbote aufgehoben werden. Bei Ausführung eines Berufs möchten wir aufenthaltsrechtliche Wechsel in gesicherte Aufenthaltstitel stärken, weitere Reformen anschließend an das Chancen-Aufenthaltsgesetz befürworten wir.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns darüber hinaus für einen Spurwechsel ein, denn es geht auch darum vorhandene Potenziale von bereits bei uns lebenden Menschen zu nutzen und nutzbar für die Betroffenen zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Moderne Einwanderung mit modernen Behörden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in Nordrhein-Westfalen sind viele Einwanderungs- und Ausländerbehörden überlastet. In der Konsequenz sind Mitarbeitende überlastet und Menschen warten auf Dokumente, die für die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit oder zur Sicherung ihres Aufenthaltsstatus notwendig sind. Dem möchten wir mit mehr Personal, das diese Belastung auf mehr Schultern verteilt, und dem Abbau unnötiger Bürokratie entgegenwirken. Einen wichtigen Baustein dafür liefert die Digitalisierung von Prozessen innerhalb der kommunalen Behörden sowie des Bundesamts für Migration und Flucht sowie die Verlängerung bei der Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen. Bei dem Prozess der Digitalisierung sind Kommunen und Länder auf das Mitwirken des Bundes und die durch die Bundesinnenministerin im Februar angekündigte Unterstützung angewiesen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Herausforderungen nicht an die Außengrenzen abschieben</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Beschluss des Bundeskanzlers und der Ministerpräsident*innen wird viel über „irreguläre Migration“ gesprochen; Wir betonen weiterhin, dass Wege legaler Migration geschaffen werden müssen. Mit diesem Instrument der Steuerung würde die Situation für Menschen auf der Flucht verbessert und gleichzeitig unser Asylsystem entlastet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Sterben im Mittelmeer, die Rechtsverstöße und menschenunwürdigen Zustände an den Außengrenzen müssen beendet werden. Wenn es wie angestrebt zu einer Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems kommt, müssen diese Aspekte in den Blick genommen werden. Wir brauchen als Europäer*innen endlich eine verpflichtende Solidarität in der Flucht- und Migrationspolitik, die Lösungen für einen verbindlichen Verteilmechanismus bei der Aufnahme von Geflüchteten auch weiterhin in den Blick nimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verhandlungen auf europäischer Ebene gestalten sich schwierig. Die Vorschläge der EU-Kommission sind extrem restriktiv. Verpflichtende Grenzverfahren und den damit einhergehenden Aufenthalt in „außerterritorialen Lagern“ sehen wir kritisch. Deshalb ist es wichtig, dass Deutschland sich in Brüssel insbesondere für die Sicherstellung des Zugangs zum individuellen Recht auf Asyl und Grundsätze der Genfer Flüchtlingskonvention und der Kinderrechtskonvention sowie der Schutz vulnerabler Gruppen einsetzt. Das individuelle Recht auf Asyl darf nicht ausgehebelt und mangelnde Versorgung darf es nicht geben. Gleichzeitig braucht es einen verbindlichen Verteilmechanismus für die Aufnahme von Geflüchteten in der EU.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenfalls ist die Ausweitung von sogenannten „Sicheren Drittstaaten“ zu kritisieren. Reist jemand über einen solchen Staat ein, kann er sich in der EU nicht mehr auf seinen Schutzbedarf berufen. Als sichere Drittstaaten könnten nach aktuellen Vorschlägen der EU-Mitgliedsstaaten Länder schon dann gelten, wenn sie gegenüber der EU eine minimale Versorgung zugestehen. Diese müsste demnach nicht für das gesamte Land gelten – es würde lediglich eine Ausweisung von Teilgebieten genügen. Mit der Umsetzung könnten Menschen auch bei ernstzunehmenden Schutzgründen von der inhaltlichen Asylprüfung in Deutschland von vornherein ausgeschlossen werden und ohne inhaltliche Prüfung des Asylantrags in einen solchen Drittstaat abgeschoben werden, in dem sie weiterhin gefährdet sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinsam mit den Kommunen suchen wir Lösungen für ihre Herausforderungen, die Aushöhlung des Asylrechts ist dabei für uns keine Option. Der Schutz vor Verfolgung und die damit verbundene individuelle Prüfung muss auch in Zukunft gewährleistet sein und bleiben. Wir stehen zu unserer menschenrechtlichen Verpflichtung.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 31 May 2023 11:32:49 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>