Durch den Änderungsantrag wird einmal benannt, dass derzeit allein in NRW an sechs Standorten Atommüll gelagert wird und bisher nicht geklärt ist, was langfristig damit passieren soll.
Die Forderung nach einem Zwischenlagerkonzept wird in diesem und dem folgenden Absatz insgesamt dreimal in unterschiedlicher Formulierung wiederholt. Der Änderungsantrag (zusammen mit dem Änderungsantrag zum folgenden Absatz) ändert den Text so, dass diese Forderung nur noch an einer Stelle steht und zugleich die Priorisierung deutlicher wird: Eigentlich brauchen wir eine langfristige Lösung: ein sogenanntes Endlager (das zwar auch nicht endgültig alle Probleme lösen wird, das aber eine auf deutlich längere Dauer ausgelegte Lösung sein muss als die bestehenden Zwischenlager). Ein Zwischenlagerkonzept ist keine langfristig sinnvolle Lösung, sondern nur etwas, das wir brauchen, bis es ein Endlager gibt.
Zur sicheren Lagerung des Atommülls gehört dessen Überwachung, dieses Wort fügt der Änderungsantrag an einer Stelle ein.
Die Aussage aus dem ursprünglichen Text, dass für ein Endlager "auch unter sicherheitstechnischen Aspekten" die Zeit drängt, wird durch den Änderungsantrag gestrichen. Es geht nicht "auch", sondern vor allem um Sicherheit. Daneben mag es weitere Aspekte geben (wie Kosten), doch eine sichere bzw. möglichst wenig unsichere Lagerung des radioaktiven Mülls ist die wichtigste Aufgabe.
Der Umgang mit Atommüll wäre auch beim Bau und Betrieb von Small Modular Reactors ein Problem, deshalb sollte er auch in diesem Kontext genannt werden als ein wichtiger Grund, SMR abzulehnen.