Der Begriff Grundstoffindustrie ist hier nicht näher spezifiziert. Das führt zum Problem das hier vieles über einen Kamm geschert wird. Ein Großteil der Grundstoff-Chemie ist aktuell leider nicht mehr konkurrenzfähig herstellbar, da die Produkte aus Asien deutlich günstiger sind. Genau das stellt eine Sicherheitslücke dar, sollte es in irgendeiner Form dazu kommen dass Handelswege gekappt werden. Deshalb sollten wir schauen wie wir kritische Grundstoffe am Bedarf orientiert für uns / "in Europa" sichern. Da NRW als großer Chemiestandort eine bedeutsame Rolle zukommt ist es wichtig auch hier konkret zu sein.
Auch die Überlegung, welche Stoffe wir in welcher Art & Menge in Zukunft noch brauchen werden, ist relevant. Eben deshalb wird die Verfügbarkeitsprüfung, angeknüpft an Bedarfsprognosen und was wir über zirkuläre Prozesse zurück gewinnen, von Nöten sein um Zukunftstechnologien zu ermöglichen und damit auch einen Standortvorteil genau hierzu in NRW zu aufbauen zu können.
Für eine Wirtschaft, die Bestand haben will, braucht es diese Analyse.