Der Entwurf stärkt klimafreundliche und bezahlbare Wärmeversorgung, konzentriert sich dabei aber auf Investitionen, Technik und Förderung. Die laufenden Kosten und die Kontrolle der Preisgestaltung in Wärmenetzen brauchen eine ausdrückliche Ergänzung. Anders als beim Strom können angeschlossene Haushalte ihren Wärmenetzanbieter in der Regel nicht wechseln.
Veröffentlichungspflichten und kartellrechtliche Kontrolle bestehen bereits. Entscheidend sind deshalb ihre wirksame Anwendung, verständliche Vergleichsmöglichkeiten und eine ausreichend ausgestattete Aufsicht. Ein bloßer Vergleich einzelner Kilowattstundenpreise reicht nicht: Grundpreise und Unterschiede der Versorgungsstrukturen müssen berücksichtigt werden. Ein öffentlich zugängliches Monitoring und unabhängige Beratung stärken den Verbraucherschutz und das Vertrauen in die Wärmewende in NRW.