Das geplante Wasserstoffkernnetz fokussiert sich primär auf die Anbindung der großen industriellen Ballungszentren und chemisch-technischen Verbundstandorte. Stark industriell geprägte Regionen im ländlichen Raum – wie Südwestfalen als Heimat zahlreicher energieintensiver, mittelständischer Industrieunternehmen – werden auf absehbare Zeit keinen direkten Netzzugang erhalten. Um in diesen Regionen Strukturbrüche zu verhindern und die Dekarbonisierung industrieller Prozesse zu ermöglichen, ist eine Flankierung durch dezentrale Erzeugungsstrukturen zwingend erforderlich. Die gezielte Förderung der Sektorenkopplung vor Ort verbindet die regionale Erzeugung erneuerbarer Energien direkt mit dem industriellen Bedarf. Dies sichert die Transformation und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des industriellen Mittelstands in der Fläche Nordrhein-Westfalens.
| Kapitel: | Ein Land der Innovation und Nachhaltigkeit |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Michael Hartwich (KV Siegen-Wittgenstein) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 29.10.2026, 22:07 |