Auch Menschen mit Behinderungen fahren Elektroautos. Viele Ladesäulen sind für sie jedoch nicht nutzbar, etwa weil Bedienelemente zu hoch angebracht sind, die Fläche neben der Säule für einen Rollstuhl nicht ausreicht oder Ladekabel zu schwer sind.
Mit dem Antrag „Elektromobilität durch eine flächendeckende und benutzungsfreundliche Ladeinfrastruktur stärken“ (Drucksache 18/19773 vom 09.06.2026) haben die Fraktionen von CDU und Grünen im Landtag den Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter vorangebracht und dabei die Nutzerfreundlichkeit in den Mittelpunkt gestellt. Barrierefreiheit wurde dabei jedoch nicht ausdrücklich mitgedacht. Benutzungsfreundlich ist eine Ladesäule aber erst dann, wenn alle sie nutzen können.
Die Ergänzung schließt diese Lücke und stellt sicher, dass der weitere Ausbau der Ladeinfrastruktur in NRW von Beginn an barrierefrei erfolgt.