Die Ergänzung ist notwendig, da die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen nicht an Landesgrenzen enden, sondern oft in engem Zusammenhang mit den Nachbarbundesländern stehen. Ein aktuelles Beispiel ist die Situation auf der Strecke zwischen Hamm und Kassel (RE11/RRX): Hier führen Taktlücken durch die Priorisierung des Fernverkehrs zu einer massiven Überfüllung der verbleibenden Züge. Besonders für Familien mit Kinderwagen oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist die Nutzung oft unzumutbar, da zudem auf diesem Abschnitt nur noch ein Zugteil verkehrt.
Um solche Engpässe zu vermeiden und eine verlässliche, barrierefreie Verbindung zu gewährleisten, bedarf es einer koordinierten Planung über die Landesgrenzen hinweg. Nur durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Nachbarbundesländern können wir sicherstellen, dass Taktungen stabil bleiben, Kapazitäten bedarfsgerecht ausgeschöpft werden und der ÖPNV eine echte, stressfreie Alternative zum Auto wird.
| Kapitel: | Ein Land der Innovation und Nachhaltigkeit |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Björn Bause-Engel (KV Paderborn) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 30.10.2026, 18:40 |