Die Gesundheitswirtschaft ist ein bedeutender Wachstums- und Beschäftigungsmotor in Nordrhein-Westfalen. Sie erwirtschaftet rund 90 Milliarden Euro und damit etwa 11 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung des Landes. Rund 1,38 Millionen Menschen und damit etwa 14 Prozent aller Erwerbstätigen in NRW arbeiten in der Gesundheitswirtschaft. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wächst die Branche und bietet großes Potenzial für Innovationen und zukunftsfähige Arbeitsplätze.
Mit seinen Universitätskliniken, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, innovativen Unternehmen und Start-ups verfügt NRW über hervorragende Voraussetzungen, um eine führende Rolle bei KI und digitalen Gesundheitsinnovationen einzunehmen. Ein besonderes Innovationspotenzial liegt auch in der ambulanten Versorgung: Arztpraxen, therapeutische Praxen und andere niedergelassene Gesundheitsberufe kennen die Herausforderungen des Versorgungsalltags und können entscheidende Impulse für die Entwicklung und praktische Anwendung neuer Lösungen geben. Dieses Potenzial wollen wir stärker erschließen und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Gesundheitswirtschaft und Versorgungspraxis gezielt fördern.
Allerdings gelangen neue Technologien häufig nur langsam aus der Forschung in die praktische Versorgung. Ein „Fast Track NRW“ soll bürokratische Hürden abbauen, Förderverfahren beschleunigen und Start-ups und KMU's den Zugang zu geeigneten Erprobungsmöglichkeiten erleichtern. Reallabore ermöglichen es, neue Technologien unter realen Versorgungsbedingungen zu testen und wissenschaftlich zu begleiten. Quelle: https://www.statistikportal.de/de/ggrdl/ergebnisse/wertschoepfungs-erwerbstaetigen-ansatz?utm_source=chatgpt.com
| Kapitel: | Ein Land der Innovation und Nachhaltigkeit |
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| Antragsteller*in: | Emine Gökce (KV Krefeld) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | Gestern, 09:05 |