Der Programmentwurf benennt die Bedeutung von Stromspeichern, lässt aber offen, welchen konkreten Beitrag die Kommunen zum Ausbau leisten sollen. Förderangebote allein reichen nicht aus, wenn entsprechende Projekte vor Ort keine politische Priorität erhalten. Der notwendige Speicherausbau darf jedoch nicht davon abhängen, wie aufgeschlossen die jeweilige kommunale Mehrheit der Energiewende gegenübersteht.
Kommunen verfügen mit ihrer Flächenplanung und ihren kommunalen Unternehmen über wichtige Handlungsmöglichkeiten. Werden diese nicht genutzt, bleiben Potenziale für eine erneuerbare Energieversorgung unerschlossen. Ein verbindlicher kommunaler Beitrag ist deshalb notwendig, damit die Verantwortung für diese gemeinsame Infrastrukturaufgabe vor Ort wahrgenommen und nicht dauerhaft auf andere verlagert wird. Die Unterstützung des Landes ist dabei entscheidend, damit fehlende finanzielle oder personelle Mittel die Umsetzung nicht verhindern.