Der Entwurf behandelt PFAS bereits bei Einleitungen, Monitoring, Sanierung und Abwasserreinigung. Pflanzenschutzmittel als zusätzlicher Eintragspfad werden jedoch nicht ausdrücklich erfasst. Bestimmte Wirkstoffe können zum sehr langlebigen und mobilen Abbauprodukt Trifluoracetat beitragen. Nachträgliche Reinigung allein ist deshalb keine ausreichende Strategie.
Die Ergänzung verbindet den Schutz der Gewässer in NRW mit Unterstützung für landwirtschaftliche Betriebe. Sie unterscheidet zwischen den landesrechtlichen Möglichkeiten zum Wasserschutz und den Zuständigkeiten für Wirkstoffgenehmigungen und Mittelzulassungen auf EU- und Bundesebene. Beratung und praxistaugliche Alternativen sollen die Umstellung auf umweltverträglichere Verfahren ermöglichen.