Der Programmentwurf erkennt an, dass Klimafolgen sozial ungleich verteilt sind, und will vernachlässigte Stadtteile gezielt aufwerten. Damit Maßnahmen an den tatsächlichen Lebensrealitäten ausgerichtet werden, müssen Bewohner*innen dieser Quartiere frühzeitig beteiligt werden.
Klassische Beteiligungsformate erreichen häufig vor allem Menschen, die bereits über Zeit, Wissen und institutionelle Zugänge verfügen. Lokale Initiativen und migrantische Selbstorganisationen können zusätzliche perspektiven und Kenntnisse über bestehende Zugangsbarrieren einbringen. Niedrigschwellige, barrierefreie und bei Bedarf mehrsprachige Beteiligung stärkt die Wirksamkeit, Akzeptanz und soziale Gerechtigkeit der Maßnahmen.