Bereits im Wahlprogramm 2022 haben wir festgelegt: „Wir stellen eine wohnortnahe medizinische Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen in ganz NRW sicher.“ In der Praxis führen jedoch konfessionelle Klinikmonopole und Krankenhausfusionen in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens (wie jüngst in Lippstadt) zu dramatischen Versorgungslücken. Es ist ein strukturpolitischer Skandal, dass das Land NRW den Bau und Betrieb von Krankenhäusern mit dreistelligen Millionenbeträgen aus Steuermitteln fördert, aber zulässt, dass Bischöfe und religiöse Klinikkonzerne diktieren, welche gesetzlich geregelten medizinischen Eingriffe stattfinden dürfen. Unser Versprechen von 2022 muss jetzt über die Krankenhausplanung als harte, säkulare Infrastrukturfrage durchgesetzt werden.
| Kapitel: | Ein Land der Solidarität |
|---|---|
| Antragsteller*in: | LAG Säkulare (dort beschlossen am: 25.10.2026) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | Gestern, 08:11 |