Alleinerziehende sind nicht nur häufiger von Armut betroffen, weil sich der andere Elternteil seinen Unterhaltsverpflichtungen entzieht, sie können auch weniger erwerbstätig sein, haben weniger Freizeit und nur selten wirkliche Erholung, wenn sie 7 Tage pro Woche quasi allein für die Kinder zuständig sind.
"Zeit ist Geld" und wer sich auf Kosten des alleinerziehenden Elternteils einen schlanken Fuß beim Umgang macht, sollte zumindest einen finanziellen Ausgleich dafür leisten. Von diesem kann sich der / die Alleinerziehende dann vielleicht eine Reinigungskraft gönnen, mit den Kindern was Tolles unternehmen oder auch einen Babysitter finanzieren.
Ob und wie dies rechtlich umsetzbar ist, wäre zu prüfen, aber schon die Erwähnung dieser bodenlosen Ungerechtigkeit, (dass Alleinerziehende das elterliche Versagen der / des Ex ohne jeglichen Ausgleich kompensieren müssen) täte unserem Wahlprogramm meiner Meinung nach gut.