(einstimmiger Beschluss des AK Soziales der Kölner Grünen vom 7.10.2026)
Über 4 Millionen Menschen in Deutschland sind überschuldet, nicht viel weniger als ALG II beziehen.
Wir wollen diesen Menschen aus der Schuldenspirale helfen, indem wir die Arbeit und Refinanzierung der Schuldnerberatungsstellen erleichtern und dabei auch Verbindlichkeiten aus gewerblicher Tätigkeit berücksichtigen. Das war auch schon Forderung im letzten Landtagswahlprogramm. An der Rechts- und Gemengelage hat sich diesbezüglich aber noch nichts geändert. Deshalb lehnen die allermeisten Schuldnerberatungsstellen solche Fälle ab.
Vor allem Kleinunternehmen und Einzelselbständige geraten aber oftmals in diese Situation und sind dann von der Restschuldbefreiung der Privatinsolvenz ausgeschlossen und stoßen bei der Suche nach Unterstützung auf eine Wand. Auch Mitarbeitende von Schuldnerberatungsstellen wünschen sich hier mehr Spielräume, damit sie Betroffene mit ihrem Problem nicht alleine lassen müssen.
| Kapitel: | Ein Land der Solidarität |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Marc Kersten (KV Köln) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 31.10.2026, 20:20 |