ADHS und Traumafolgestörungen gehören zu den häufigen psychischen Begleiterkrankungen von Suchterkrankungen. Fachliche Empfehlungen raten deshalb zu einem systematischen Screening und einer integrierten Behandlung beider Erkrankungen.
Rund 2,6 bis 3 Millionen Kinder in Deutschland wachsen mit mindestens einem suchtbelasteten Elternteil auf. Sie gelten als größte bekannte Risikogruppe für spätere Suchterkrankungen und psychische Belastungen.
Die J1 ist eine Kassenleistung für Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren und umfasst auch die seelische Entwicklung. Regionen mit Einladungsverfahren erreichen teilweise deutlich höhere Teilnahmequoten. Aktuelle Krankenkassenauswertungen zeigen, dass die Inanspruchnahme weiterhin niedrig ist. Bei den AOK-Versicherten lag die Teilnahme an der J1 im Jahr 2025 in Westfalen-Lippe bei rund 46%.
- ADHS und Abhängigkeit | https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Jahrbuch_Sucht/JBS25_S273_Kap4-3_WEB.pdf
- https://aerzteverbund.de/j1-j2-jugenduntersuchung-teilnahme/
- https://www.bas-muenchen.de/wp-content/uploads/BAS_e.V._Empfehlungen_ADHS_und_Sucht_2019.pdf
- Risikogruppe für Sucht und psychische Erkrankungen
https://nacoa.de/infos/fakten/zahlen