Der Vorschlag erweitert die Sichtbarkeit von Diskriminierungsformen und macht insbesondere Menschen mit Behinderungen explizit sichtbar. Durch die Ergänzung der „geschlechtlichen Identität“ werden zudem trans*, inter* und nichtbinäre Menschen über den Begriff „queer“ hinaus ausdrücklich benannt und geschützt. Gleichzeitig wird die Sprache inklusiver gestaltet, indem sowohl das generische Maskulinum („seines/seiner“) als auch die binäre Formulierung („sie oder er“) aufgelöst werden. Diese Anpassungen spiegeln einen intersektionalen Ansatz wider, der verschiedene Formen struktureller Diskriminierung in ihrer Verschränkung erkennt und konsequent bekämpft.
| Kapitel: | Ein Land der Vielfalt |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Lena Ilsemann (KV Münster) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 22.10.2026, 09:48 |