Diskriminierung im öffentlichen Dienst entsteht oft nicht aus böser Absicht, sondern aus Routinen, Ermessensspielräumen und fehlendem Wissen. Deshalb setzt der Antrag auf verbindliche Fortbildungen, diskriminierungssensible Standards und die Überprüfung von Abläufen auf strukturelle Zugangshürden. Unabhängige Beschwerde- und Beratungsstrukturen geben Betroffenen eine Anlaufstelle außerhalb der Verwaltung, brauchen dafür aber eine verlässliche finanzielle Absicherung. Das Land kann diese Rahmenbedingungen schaffen und finanzieren und so dafür sorgen, dass gleiche Behandlung im Verwaltungshandeln tatsächlich ankommt.
| Kapitel: | Ein Land der Vielfalt |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Samy Charchira (KV Düsseldorf) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | Heute, 09:12 |