Viele Geflüchtete sind durch Krieg, Verfolgung und Flucht traumatisiert. Unbehandelte Traumata werden oft chronisch und erschweren Spracherwerb, Arbeit und Teilhabe. Die Psychosozialen Zentren sind dafür in NRW zentrale Anlaufstellen; die Psychotherapeutenkammer NRW hat im November 2025 gefordert, ihre Finanzierung abzusichern (Resolution).
Ohne Sprachmittlung ist Psychotherapie für viele Geflüchtete nicht möglich. Die UN-Behindertenrechtskonvention verlangt barrierefreie Zugänge auch für Geflüchtete mit Behinderungen. Der Antrag konkretisiert den bisherigen Satz zu „gezielten und niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten“.