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            <title>Landesdelegiertenkonferenz 13.-15. November Essen: Änderungsanträge</title>
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                <title>Landesdelegiertenkonferenz 13.-15. November Essen: Änderungsanträge</title>
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                        <title>WP-01-312: Ein Land der Innovation und Nachhaltigkeit</title>
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                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 311 bis 312 einfügen:</h4><div><p>Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wollen wir den Transfer in die Wirtschaft und die Entstehung neuer Unternehmen vorantreiben.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Bei Medizin und Biotechnologie bauen wir auf eine besondere Stärke unseres Landes: Mit Köln, Bonn und Düsseldorf gehört NRW zu den führenden Standorten der Alternsforschung in Europa. Den Forschungsschwerpunkt auf Krebs und Demenz führen wir fort und erweitern ihn um die Erforschung des Alterns selbst, des größten gemeinsamen Risikofaktors dieser Krankheiten. Wir verbinden Grundlagenforschung, Prävention und Versorgung und unterstützen Ausgründungen, damit neue Erkenntnisse für ein gesundes Altern schneller bei den Menschen ankommen. Auf Bundes- und EU-Ebene setzen wir uns dafür ein, dass Präventions- und Therapieansätze, die am Alterungsprozess selbst ansetzen, einen klaren Weg durch Prüfung und Zulassung erhalten.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><ul>
<li>WP-01 Z. 299 nennt „Medizin und Biotechnologie“ als Zukunftsfeld. Der Absatz Z. 305–312 füllt aber nur Halbleiter, Quanten und Raumfahrt mit Maßnahmen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der Zukunftsvertrag setzt „Krebs und Demenz besiegen“ als Forschungsschwerpunkt (Z. 4851–4854); im Entwurf fehlt er. Für beide Krankheitsgruppen ist das Alter der größte Risikofaktor.</li>
</ul>
<ul>
<li>NRW hat dafür ausgewiesene Einrichtungen: das MPI für Biologie des Alterns und CECAD in Köln, das DZNE in Bonn und das <a href="https://www.leibniz-gemeinschaft.de/en/institutes/leibniz-institutes-all-lists/iuf-leibniz-research-institute-for-environmental-medicine">Leibniz-IUF</a> in Düsseldorf. Dessen Kernauftrag ist die Prävention umweltbedingter Alterung.</li>
</ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 14:08:57 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-05-277: Ein Land der Freiheit, Sicherheit und Erneuerung</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-freiheit-sicherheit-und-erneuerung-1566/110372</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-freiheit-sicherheit-und-erneuerung-1566/110372</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 276 bis 280:</h4><div><p>beispielsweise bei kommunalen Pflichtaufgaben nach Weisung mit wenig örtlichem Bezug und hohem Digitalisierungspotenzial, etwa Wohngeld<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">, Elterngeld</del> und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Hilfen zur Pflege</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Elterngeld</ins>. Aufgaben mit deutlichem Ortsbezug oder eigenem Ermessensspielraum wie Bauleitplanung oder Kita-Planung bleiben im Sinne der Subsidiarität ausdrücklich bei den Kommunen<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">.Bei der Hilfe zur Pflege sichern wir wohnortnahe Beratung, persönliche Fallklärung und eine enge Verbindung zur örtlichen Pflege- und Sozialplanung. Gemeinsame digitale Verfahren sollen Anträge beschleunigen und Beratungsstellen vor Ort entlasten</ins>.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Gerade bei Pflegebedarf hängen Leistungszugang, individuelle Unterstützung und örtliche Angebote eng zusammen. Die bisherige Einordnung der &quot;Hilfe zur Pflege&quot; als Beispiel für eine Aufgabe mit wenig örtlichem Bezug überzeugt deshalb nicht.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 13:59:50 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-02-197: Ein Land der intakten Lebensgrundlagen</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-intakten-lebensgrundlagen-50288/110369</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-intakten-lebensgrundlagen-50288/110369</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 196 bis 197 einfügen:</h4><div><p>und bei der Entwicklung unserer Quartiere dazu. Im Bestand wollen wir Barrieren bei Umbau und Modernisierung so weit wie möglich abbauen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Wir stärken die Förderung barrierefreier Umbauten im Wohnungsbestand, insbesondere von stufenlosen Zugängen, Aufzügen und angepassten Bädern. Menschen mit geringem Einkommen sollen davon besonders profitieren. Unabhängige Wohnberatung unterstützt Mieter*innen und Eigentümer<em>*</em>innen bei Planung und Finanzierung. Bei der Vereinfachung von Bauvorschriften sichern wir die Anforderungen an Barrierefreiheit.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die meisten älteren Menschen, wie auch Menschen mit Behinderung wollen so lange wie möglich in der eigenen Wohnung leben. Barrierefreie Umbauten beugen Stürzen vor, verzögern Pflegebedürftigkeit und entlasten pflegende An- und Zugehörige. Sie sind damit wirksame Prävention. Ohne gezielte Förderung können sich gerade Menschen mit geringem Einkommen solche Umbauten nicht leisten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 13:53:25 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-02-527: Ein Land der intakten Lebensgrundlagen</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-intakten-lebensgrundlagen-50288/110366</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-intakten-lebensgrundlagen-50288/110366</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 526 bis 527 einfügen:</h4><div><p>Frage, wie man fürs Alter vorsorgt: Wer die eigenen finanziellen Möglichkeiten kennt, gewinnt Entscheidungsfreiheit.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Das Angebot an Leistungen rund um gesundes Altern wächst: von Tests zum „biologischen Alter“ über Infusionen bis zu Nahrungsergänzungsmitteln. Neben seriösen, evidenzbasierten Angeboten stehen viele Versprechen, die wissenschaftlich nicht belegt sind. Wir stärken die Verbraucherzentrale NRW bei Aufklärung und Marktbeobachtung und setzen uns für verbindliche, gemeinsam mit Wissenschaft, Fachgesellschaften und Normung entwickelte Qualitätsstandards für solche Präventions- und Gesundheitsangebote ein. So werden seriöse Angebote für Verbraucher*innen erkennbar.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><ul>
<li>Seriöse Prävention braucht Vertrauen. Qualitätsstandards trennen evidenzbasierte Angebote von Heilsversprechen. Sie schützen gerade ältere Verbraucher*innen vor teuren Fehlkäufen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Ergänzung knüpft an den Ausbau der Verbraucherzentrale an (Z. 528–531).</li>
</ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 13:47:49 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-03-710: Ein Land der Chancen </title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-chancen-48401/110363</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 28.10.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 710 bis 715:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Damit der gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel des Landes für alle gelingt, wollen wir möglichst viele Menschen für lebensbegleitendes Lernen gewinnen. Wir unterstützen den Ausbau der akademischen Weiterbildung an den Hochschulen nach den neuen Möglichkeiten des Hochschulgesetzes und verzahnen Hochschulen stärker mit der Arbeitswelt, um den Anforderungen der Transformation gerecht zu werden</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Lernen hält gesund, in jedem Alter. Wer sich weiterbildet, bleibt geistig beweglich und sozial eingebunden. Volkshochschulen, Bibliotheken und Hochschulen stärken wir als Orte des Lernens für alle Lebensphasen, mit Angeboten zu Gesundheitskompetenz, Bewegung und digitaler Teilhabe und mit einfachem Zugang für ältere Gasthörer*innen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><ul>
<li>Z. 710–715 wiederholt fast wörtlich Z. 678–681 und endet ohne Punkt. Deshalb der Streichungsvorschlag und Ergänzung durch Neufolmulierung dieser Passage. Die Ersetzung macht das Programm nicht länger.</li>
</ul>
<ul>
<li>Lernen im Alter denkt der Entwurf bisher nur digital (Z. 676–678). Der Zukunftsvertrag sieht in der Weiterbildung die Basis für „Teilhabe für alle Altersgruppen“ (Z. 3178 f.). Die soziale Isolation im späteren Lebensalter und Bewegungsmangel beeinflussbaren Risikofaktoren. Wenn wir diesem entgegenwirken, ließe sich fast die Hälfte der Demenzfälle verhindern oder hinauszögern (vgl. Lancet-Kommission 2024) .</li>
</ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 13:42:16 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-01-442: Ein Land der Innovation und Nachhaltigkeit</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-innovation-und-nachhaltigkeit-31228/110360</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 441 bis 443 einfügen:</h4><div><p>Eltern in der Familienphase, Alleinerziehende und pflegende Angehörige, die (wieder) einsteigen wollen, aufstocken oder umsteigen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Dazu gehören auch ältere Beschäftigte, die länger im Beruf bleiben möchten.</ins> <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir unterstützen altersgerechte Arbeitsgestaltung, Weiterbildung bis ins späte Erwerbsleben und betriebliche Gesundheitsförderung, gerade in kleinen und mittleren Unternehmen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><ul>
<li>Ältere Beschäftigte kommen im Entwurf nicht vor. Der Zukunftsvertrag nennt die demografische Entwicklung ausdrücklich neben dem Fachkräftemangel (Z. 4920).</li>
</ul>
<ul>
<li>Gute Arbeitsbedingungen sind Prävention: Sie erhalten Gesundheit und Arbeitsfähigkeit bis ins Alter.</li>
</ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 13:30:17 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-06-112: Ein Land der Vielfalt</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-vielfalt-4941/110358</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 111 bis 112 einfügen:</h4><div><p>alle Jugendlichen in NRW ermöglichen. Den gestarteten “Aktionsplan Jugendbeteiligung” setzen wir fort und entwickeln ihn weiter.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Auch ältere Menschen wollen ihr Lebensumfeld mitgestalten. Wir stärken kommunale Seniorenvertretungen und die Landesseniorenvertretung, beziehen sie früh in Planungen ein und sichern ihre Mitwirkung verbindlich ab, etwa durch ein Seniorenmitwirkungsgesetz, wie es andere Länder bereits haben.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Zur Beteiligung älterer Menschen gibt es im Programmentwurf keine zeitgemäße Aussage. Für Jugendliche sieht der Entwurf Vertretungen, Beauftragte, einen Bürger*innenrat und einen Aktionsplan vor (Z. 105–112). Für Ältere gibt es nur einen Halbsatz (WP-04 Z. 194). WP-06 Z. 3 f. verspricht, dass niemand wegen seines Alters von Beteiligung ausgeschlossen bleibt. Deshalb die vorgeschlagene Ergänzung zum Programm. Der Zukunftsvertrag nennt bereits Seniorenbeiräte ausdrücklich (Z. 5105–5107, 5282).</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 13:22:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-04-178-3: Ein Land der Solidarität</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110356</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer, Wandel (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110356</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 177 bis 178 einfügen:</h4><div><p>Angebote, die ein sicheres Zuhause als Grundlage schaffen, um wieder Stabilität, Perspektiven und Selbstständigkeit zu gewinnen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wohnungslose Frauen wie auch andere vulnerable Personen benötigen gezielte Schutzkonzepte. Deswegen werden wir spezifische Unterstützungsangebote, Wohnangebote und medizinische Hilfen insbesondere für wohnungslose Frauen weiter ausbauen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Zahl der wohnungslosen Frauen steigt weiter an. Auch immer mehr junge Frauen sind hiervon betroffen. Die Wohnungs- und Obdachlosigkeit ist bei Frauen oft verdeckter, Gewalterfahrungen kommen oft hinzu. Zielgerichtete Unterstützungs- und Hilfeangebote sind vielerorts noch unzureichend. Schutzkonzepte fehlen.</p>
<p>Hinzu kommen weitere vulnerable Gruppen wie queere Menschen, für die es vielerorts keine geeigneten Wohn- und Hilfeangebote gibt. Gleiches gilt vielerorts auch für Menschen mit Behinderungen. Deshalb muss ein Landeskonzept gegen Wohnungslosigkeit auch diese Zielgruppen umfassend mit einbeziehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 13:11:40 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-04-178-2: Ein Land der Solidarität</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110354</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110354</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 177 bis 178 einfügen:</h4><div><p>Angebote, die ein sicheres Zuhause als Grundlage schaffen, um wieder Stabilität, Perspektiven und Selbstständigkeit zu gewinnen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Wir wollen die Hilfen für wohnungslose Familien ausbauen durch Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Suche einer Wohnung und sozialen Angeboten. Die Versorgung der Familien in Wohnungsnotsituationen mit geeignetem Wohnraum muss vorrangig gesichert werden. Hierzu gehören auch familiengerechte Regelungen für die Hilfeleistungen in Gemeinschaftsunterkünften.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die prekäre Situation von wohnungslosen Familien ist meistens nicht im Blick, wenn es um die Überwindung von Wohnungslosigkeit geht. Umso dringlicher ist es für die Landespolitik, diese Zielgruppe stärker in den Blick zu nehmen und zu unterstützen. Die hiervon betroffenen Kinder und Jugendlichen leben oft mehrere Jahre in Übergangseinrichtungen. Diesen Missstand müssen wir konsequenter angehen und den betroffenen Familien und deren Kindern wieder eine Perspektive geben.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 13:06:23 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-04-175-2: Ein Land der Solidarität</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110352</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110352</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 174 bis 175 einfügen:</h4><div><p>sorgen wir für eine frühzeitigere Informierung der Wohnungsfachstellen bei drohendem Wohnraumverlust.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Wir werden präventive Maßnahmen gegen Wohnungslosigkeit insbesondere für junge Menschen weiter ausbauen. Hierzu gehören eine bessere Verknüpfung zwischen Jugendhilfe und Wohnungslosenhilfe zur Unterstützung von gefährdeten Jugendlichen. Des Weiteren braucht es gesicherte Wohnmöglichkeiten und individuelle Begleitung, separate Unterkünfte für junge Personen, sowie den Ausbau von Streetwork-Arbeit sowie Angebote und Hilfen, um in der Ausbildung und Arbeitswelt Fuß zu fassen und die individuelle Lebenswelt der jungen Menschen zu stabilisieren.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Beim demografischen Wandel müssen wir leider auch zur Kenntnis nehmen, dass die Zahl gerade der jungen Menschen steigt, die in der Wohnungslosenszene leben. Hier bedarf es mehr zielgerichteter Unterstützung, um jungen Menschen wieder ein gesichertes Leben zu ermögliche</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 12:58:10 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-04-265-2: Ein Land der Solidarität</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110350</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110350</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 264 bis 265 einfügen:</h4><div><p>Behinderung oder chronischer Erkrankung. Wir wollen ihre Lebensrealität verbessern.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Pflegebedürftige Menschen und pflegende <strong>An- und Zu</strong>gehörige brauchen verlässliche Unterstützung. Wir stärken unabhängige, wohnortnahe und aufsuchende Pflegeberatung und unterstützen den bedarfsgerechten Ausbau von Tages- und Kurzzeitpflege, Pflege-WGs sowie Angeboten der Verhinderungspflege. Beratung und psychosoziale Unterstützung müssen mehrsprachig, barrierefrei und auch ohne digitale Zugänge erreichbar sein. Dabei berücksichtigen wir auch junge Pflegende und Menschen, die Erwerbsarbeit, Kinderbetreuung und Pflege miteinander vereinbaren.<br>Auf Bundesebene setzen wir uns für eine Entgeltersatzleistung für längere Pflegezeiten und eine bessere soziale Absicherung pflegender Angehöriger ein. Pflegebedürftigkeit darf nicht in Armut führen. Deshalb wollen wir pflegebedingte Eigenanteile wirksam begrenzen und die Investitionsförderung des Landes so weiterentwickeln, dass Pflegebedürftige bei notwendigen Investitionskosten entlastet werden. Die Entlastungen bei den Investitionskosten müssen auch ambulant verfasste Wohn- und Pflegeformen wie PflegeWGs mit einschließen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Entwurf beschreibt die Belastungen, nennt anschließend aber keine konkreten Entlastungsmaßnahmen. Hier würden Landesmaßnahmen und Forderungen an den Bund ausdrücklich zusammengeführt. Die Entlastungen bei den Investitionskosten müssen dabei auch ambulant verfasste Wohn- und Pflegeformen wie PflegeWGs mit einschließen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 12:30:17 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-04-467: Ein Land der Solidarität</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110349</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110349</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 466 bis 467 einfügen:</h4><div><p>Mehrgenerationenorte wirken zugleich der Einsamkeit entgegen, die als ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko gilt.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Unser Ziel ist, dass alle Menschen mehr Lebensjahre in guter Gesundheit und mit größtmöglicher Selbstbestimmung verbringen können. Die sozialen Unterschiede bei Gesundheit und Lebenserwartung wollen wir verringern. Dafür entwickeln wir zeitnah eine ressortübergreifende Landesstrategie für gesundes Altern. Gemeinsam mit Kommunen, Wissenschaft, Gesundheits- und Pflegeberufen sowie den Interessenvertretungen älterer Menschen vereinbaren wir überprüfbare Ziele, Zuständigkeiten und Finanzierungsschritte. Als Leitindikator nutzen wir die „gesunden Lebensjahre“ nach EU-Standard, aufgeschlüsselt nach sozialer Lage und Region. Über Fortschritte und verbleibende Versorgungslücken berichten wir regelmäßig. Prävention und Rehabilitation müssen auch Menschen erreichen, die bereits pflegebedürftig sind. Ihr Anspruch auf Teilhabe und gute Versorgung besteht unabhängig davon, ob sich ihre Selbstständigkeit verbessern lässt.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der gute bestehende Abschnitt erhält ein übergeordnetes Ziel und einen konkreten Umsetzungsauftrag. Zugleich wird verhindert, dass Prävention ausschließlich Menschen vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit zugutekommt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 12:25:09 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-04-497: Ein Land der Solidarität</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110348</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110348</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 496 bis 497 einfügen:</h4><div><p>wir in den Klimaschutz, senken langfristig Betriebskosten und sorgen dafür, dass Krankenhäuser auch bei Hitzewellen und anderen Krisen leistungsfähig bleiben.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Für ältere, alleinlebende und pflegebedürftige Menschen zu Hause fördern wir aufsuchende Hitzeschutzangebote. Kommunen, ambulante Dienste, Arztpraxen, Apotheken und Nachbarschaftsnetzwerke werden dabei vom Land unterstützt, verlässliche Warn- und Hilfsketten aufbauen. Die Teilnahme erfolgt freiwillig; besonders gefährdete Menschen sollen rechtzeitig persönlich erreicht werden.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Hitze ist eines der größten klimabedingten Gesundheitsrisiken. Besonders gefährdet sind hochaltrige, alleinlebende und pflegebedürftige Menschen. Hitzeschutzpläne erreichen bisher vor allem Einrichtungen, kaum aber Menschen, die allein zu Hause leben.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 12:20:30 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-04-483: Ein Land der Solidarität</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110347</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110347</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 482 bis 483 einfügen:</h4><div><p>von Hochschulen, Krankenhäusern, Gesundheitswirtschaft und Start-ups, damit Innovationen schneller in die Versorgung gelangen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Wir stärken die Forschung für gesundes Altern und verbinden Alternsforschung, Public Health, Geriatrie, Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung. Ziel sind mehr gesunde Lebensjahre, eine bessere Lebensqualität und die Verringerung vermeidbarer Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit.<br>Wir fördern wissenschaftlich begleitete Modellvorhaben, die wirksame Präventions- und Versorgungsansätze in den Alltag übertragen. Nutzen, Sicherheit und Zugänglichkeit für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen werden systematisch überprüft. Ältere Menschen, Menschen mit mehreren Erkrankungen und pflegebedürftige Menschen sollen angemessen an Forschung beteiligt werden. Bewährte Ansätze wollen wir gemeinsam mit den zuständigen Kostenträgern dauerhaft zugänglich machen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Innovationsabschnitt ist stark auf Digitalisierung und KI ausgerichtet. Mit den Ergänzungen würde gesundes Altern als eigenständiges Forschungs- und Versorgungsziel sichtbar.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 12:17:31 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-04-467-2: Ein Land der Solidarität</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110346</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110346</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 466 bis 467 einfügen:</h4><div><p>Mehrgenerationenorte wirken zugleich der Einsamkeit entgegen, die als ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko gilt.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Die Erkenntnisse der Enquete-Kommission Einsamkeit setzen wir konsequent um und nehmen dabei alleinlebende ältere Menschen besonders in den Blick. Ältere sind dabei nicht nur Adressat*innen: Ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihr Engagement machen wir für andere Generationen nutzbar.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Bericht der Enquete-Kommission Einsamkeit des Landtags NRW nennt 65 Handlungsempfehlungen. Darüber hinaus sehen wir folgende Schwerpunkte:</p>
<ul>
<li>Armut als einen Treiber der Einsamkeit wirksam bekämpfen und dafür Armutsprävention auch als Vereinsamungsprävention verstehen und offensiv angehen, wie im Bereich Kinderarmut durch die Einführung einer Kindergrundsicherung.</li>
<li>Bezahlbaren Wohnraum schaffen und prioritär behandeln, um Wohnungs- und Obdachlosigkeit entgegenzuwirken, Das Angebot an Sozialwohnungen auch für Menschen mit Behinderung in zentralen Wohnlagen ausbauen.</li>
<li>Ein Entgeltgleichheitsgesetz schaffen, durch das arbeitende Frauen möglichst das Gleiche verdienen wie Männer, um so die Altersarmut bei Frauen zu reduzieren.</li>
<li>Die Arbeitsmarktpolitik bei der Arbeitsvermittlung einsamkeitssensibel ausgestalten.</li>
</ul>
<p>International zähl die Lancet-Kommission 2024 ihrerseits soziale Isolation im späteren Leben zu den 14 beeinflussbaren Risikofaktoren für Demenz auf. Dieser gilt es durch geeignete Maßnahmen und Angebote zu begegnen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 12:12:40 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-04-192: Ein Land der Solidarität</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110344</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110344</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 191 bis 193 einfügen:</h4><div><p>gesellschaftliche Teilhabe in den Mittelpunkt stellt. Dazu unterstützen wir Kommunen bei der Entwicklung altersfreundlicher Quartiere.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Dafür fördern wir ein Quartiersmanagement mit Landesmitteln und machen Seniorenbüros, Quartiersbüros und Pflege-</ins> <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und Quartiersstützpunkte zu gemeinsamen Anlaufstellen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Alle Punkte sind im Zukunftsvertrag für NRW von CDU und GRÜNEN 2022–2027 bereits vereinbart (Z. 5105–5109, 5118 f., 2372–2380). Ohne Förderung bleiben die altersfreundlichen Quartiere vielerorts allerdings lediglich eine Absichtserklärung.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 12:03:16 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-04-195-2: Ein Land der Solidarität</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110343</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110343</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 194 bis 195 einfügen:</h4><div><p>aktive Beteiligung älterer Menschen an der Gestaltung ihres Lebensumfelds ermöglichen es, möglichst lange selbstbestimmt im vertrauten Umfeld zu leben.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Wir unterstützen Kommunen dabei, Pflege-, Wohnraum-, Sozial- und Mobilitätsplanung auf Grundlage örtlicher und regionaler Bevölkerungsprognosen miteinander zu verbinden. Mit einem Landesprogramm für altersfreundliche Kommunen fördern wir Quartiersmanagement und unterstützen die Umsetzung des WHO-Konzepts altersfreundlicher Städte und Gemeinden. Damit leisten wir zugleich einen Beitrag zur UN-Dekade des gesunden Alterns (2021–2030). Kommunale Seniorenvertretungen sowie Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf werden verbindlich beteiligt. Wir setzen auf mehrjährige Förderung und erleichtern finanzschwachen Kommunen die Teilnahme durch angepasste Eigenanteile. Ehrenamtliches Engagement unterstützen wir durch verlässliche hauptamtliche Strukturen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die altersgerechte Gestaltung der Städte und Gemeinden gehört zu den großen Zukunftsaufgaben und ist notwendig zur Gestaltung des demografischen Wandels. Wir Grünen haben uns daher dafür eingesetzt, dass möglichst viele Kommunen dem internationalen WHO-Städtenetzwerk „Age-friendly Cities and Communities“ zur altersfreundlichen Gestaltung beitreten. Bislang sind diesem Schritt in NRW Radevormwald, Münster, Gelsenkirchen, Bochum und Düsseldorf gefolgt. Wir wollen, dass es noch deutlich mehr werden und die Möglichkeiten des internationalen Netzwerkes auch zur zukunftsgerechten Gestaltung ihres Gemeinwesens nutzen. Dabei wollen wir die Kommunen unterstützen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 11:58:39 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-04-467-3: Ein Land der Solidarität</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110342</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110342</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 466 bis 467 einfügen:</h4><div><p>Mehrgenerationenorte wirken zugleich der Einsamkeit entgegen, die als ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko gilt.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Selbstbestimmt älter werden heißt auch, in einer Krise nicht aus dem eigenen Zuhause gerissen zu werden. Ob die Versorgung zu Hause gelingt, entscheidet sich oft dann, wenn sich der Zustand plötzlich verschlechtert, pflegende Angehörige ausfallen oder nach einer Krankenhausentlassung niemand die Versorgung organisiert. Deshalb bauen wir eine verlässliche Versorgungskette auf. Die geplante bundesweite Pflegebegleitung verbinden wir in allen Kreisen und kreisfreien Städten mit der kommunalen Pflegeberatung, den Pflegestützpunkten sowie weiteren Quartierszentren und sorgen dafür, dass sie pflegefachlich verantwortet wird.<br>Mit jedem begleiteten Haushalt wird ein persönlicher Krisenplan erstellt. Ambulante Pflegedienste unterstützen wir dabei, sich regional zu einem pflegerischen Notdienst zusammenzuschließen, der rund um die Uhr erreichbar ist. Seinen Kern bilden mobile pflegerische Kriseninterventionsteams, die kurzfristig vor Ort sind und die Versorgung über die ersten Tage sichern. Der Notdienst wird an die Leitstellen angebunden, und das Land fördert den Aufbau der Bereitschaftsstrukturen. Nach jedem Einsatz übernimmt die Pflegebegleitung verbindlich, damit aus der Überbrückung eine tragfähige Lösung wird. Ergänzend erproben wir Hospital at Home, also die Krankenhausbehandlung im eigenen Zuhause.<br>Diese Versorgungskette verankern wir in der kommunalen Pflegeplanung und lassen sie wissenschaftlich begleiten. Auf Bundesebene setzen wir uns dafür ein, dass Pflegebegleitung auch vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit zugänglich wird und die Vorhaltekosten pflegerischer Notdienste strukturell finanziert werden.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Viele Krankenhauseinweisungen aus der häuslichen Pflege erfolgen nicht aus rein medizinischer Notwendigkeit, sondern aufgrund sozialer oder organisatorischer Krisen (z. B. Dehydration durch Hitzeperioden, akute Überforderung der Angehörigen, kleine Infekte ohne schnellen Arztkontakt). Eine verlässliche Versorgungskette vermeidet solche Drehtüreffekte, entlastet Notaufnahmen und Rettungsdienst und stärkt den Grundsatz „ambulant vor stationär“.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 11:52:25 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-04-454: Ein Land der Solidarität</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110341</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110341</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 453 bis 454 einfügen:</h4><div><p>aggressiver Abwerbekampagnen, Zertifizierungspflichten und einrichtungsbezogene Obergrenzen stärker regulieren.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Wir unterstützen Einrichtungen dabei, verlässliche Dienstpläne, gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen und eine echte Mitbestimmung der Beschäftigten – gerade bei der Dienstplangestaltung – umzusetzen. Betriebliche und regionale Personalpools sollen Ausfälle auffangen und kurzfristiges Einspringen reduzieren. Eine bedarfsgerechte Personalbesetzung muss auch nachts und am Wochenende gewährleistet sein.<br>Wir stärken Pflegeausbildung auf allen Qualifikationsniveaus u.a. durch den Ausbau von Ausbildungs- und Studienplätzen sowie durch Förderung der Ausbildungsbedingungen in der Pflegepraxis. Wiedereinstiegsprogramme und eine gute fachliche und sprachliche Begleitung internationaler Pflegekräfte sollen den langfristigen Verbleib im Beruf fördern.<br>Um den Fachkräftemangel zu bekämpfen, starten wir eine Rückkehroffensive für all jene, die den Beruf aufgrund von Überlastung verlassen haben. Wir wollen die Pflege durch innovative Arbeitsformen modernisieren und setzen uns für die Umsetzung von Modellprojekten ein, die sich an Ansätzen wie New Work oder dem Buurtzorg-Modell orientieren. Wir setzen uns ein für eine Mitbestimmung bei der Dienstplangestaltung, selbstbestimmte Zeitbudgets sowie familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, um den Beruf zukunftsfähig zu gestalten.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der bisherige Abschnitt konzentriert sich stark auf Leiharbeit. Personal halten, Kompetenzen entwickeln und Arbeitsbedingungen verbessern sollten ebenso konkret werden. Eine familienfreundliche Arbeitszeitgestaltung in der Pflege, wenn starre Schichtmuster durch flexible, bedarfsorientierte Organisationsmodelle ersetzte werden. Die zentrale Herausforderung besteht darin, die verlässliche Betreuungszeiten für pflegebedürftige Menschen lückenlos abzudecken und gleichzeitig den Beschäftigten Planbarkeit für ihr Familien- und Privatleben zu bieten Dies bleibt eine gemeinsame Verantwortung für das Team. Zudem gilt es auch die Bedürfnisse und Wünsche der pflegebedürftigen Bewohner*innen wie auch Kund*innen im häuslichen ambulanten Bereich mit zu berücksichtigen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 11:46:56 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP-04-467-4: Ein Land der Solidarität</title>
                        <link>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110338</link>
                        <author>LAG Alter, demografischer Wandel, Pflege (dort beschlossen am: 24.10.2026)</author>
                        <guid>https://gruene-nrw.antragsgruen.de/ldk26-02/ein-land-der-solidaritat-51383/110338</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_62496_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 466 bis 467 einfügen:</h4><div><p>Mehrgenerationenorte wirken zugleich der Einsamkeit entgegen, die als ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko gilt.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> <span class="underline">Wir wollen eine verbindliche und quartiersorientierte Pflegebedarfsplanung, die möglichst alle Bereiche und Zielgruppen der Dauerpflege umfasst. Prävention und Rehabilitation vor und in der Pflege beziehen wir dabei ausdrücklich ein. Hierzu werden die Vorgaben zur Pflegebedarfsplanung modernisiert und angepasst. Wir brauchen mehr ambulante und wohnortnahe Pflegeangebote und einen Ausbau von Pflegewohngemeinschaften, die das Angebot umfassender Pflege mit absichern. Pflege im Quartier und das Zusammenwirken von professioneller Pflege, Nachbarschaft, Angehörigen und örtlichen Initiativen (Caring Community) wollen wir stärker fördern.</span></ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Eine verbindliche Pflegebedarfsplanung ist nur erfolgreich, wenn sie alle Bereiche und Zielgruppen umfasst, die von Pflege betroffen sind. Neben älteren Menschen sind dies zunehmend auch jüngere Menschen. Wir sprechen hier auch von „Junger Pflege“. Auch muss die Planung alle Versorgungsformen mit in den Blick nehmen. So sind zur Sicherung einer umfassenden Pflege (24/7) neben stationären Angeboten auch ambulante Angebote wie die Pflegewohngemeinschaften in den Blick zu nehmen und zu fördern.</p>
<p>Darüber hinaus besteht in der Entwicklung und dem Ausbau neuer Pflege- und Unterstützungsformen zunehmend Handlungsbedarf. „Pflege im Quartier“ - träger- und sektorübergreifend wird zukünftig zusammen mit Nachbarschaft, zivilgesellschaftlichen Initiativen und unter Einbeziehung von Zu- und Angehörigen (Caring Community) eine immer stärkere Rolle spielen in der Versorgung und Sicherstellung der Pflege vor Ort. Hierzu müssen gute Rahmenbedingungen geschaffen werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 11:37:16 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>