Änderungen von V-01 zu V-01
| Ursprüngliche Version: | V-01 (Version 1) |
|---|---|
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 01.05.2026, 21:00 |
| Neue Version: | V-01 (Version 2) |
|---|---|
| Status: | Beschluss |
| Eingereicht: | 25.06.2026, 11:23 |
Titel
Antragstext
In Zeile 1:
Ernährung als Säule der Lebensqualität
Ernährung als Säule der Lebensqualität
Von Zeile 11 bis 13:
Unser Ziel ist eine Herstellung von Lebensmitteln, die in jeder Hinsicht nachhaltig insbesondere umwelt- und ressourcenschonend und zukunftssicher ist.[Leerzeichen]
Von Zeile 21 bis 24:
durch eine falsche Ernährung verursacht. Deshalb wollen wir für jeden gesundes Essen von der Kita- und Schul- bis zur SeniorenverpflegungSenior*innenverpflegung ermöglichen, damit jeder, der es will, sich gut und gesund ernähren kann. Dabei sollen auch immer vegane Alternativen angeboten werden, damit sich jede Person, unabhängig von der Ernährungsweise bewusst ernähren kann.
Immer mehr Menschen ernähren sich vegetarisch oder vegan, weil sie sich insbesondere für Tier- und Klimaschutz engagieren und/oder sich besonders gesundheitsbewusst ernähren wollen. Eine landwirtschaftliche Produktion kann nur Zukunft haben, wenn sie tiergerecht und flächengebunden ist. Eine pflanzenbasierte Ernährung stellt einen weitreichenden Beitrag zum Klimaschutz dar.
Wir setzen uns für eine wirksame Zuckerreduktion in industriell gefertigten Lebensmitteln und Getränken ein. Deutschland konsumiert mehr Zucker als seine europäischen Nachbarn – mit messbaren Folgen: steigende Adipositasraten bei Kindern und Jugendlichen, mehr Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Folgekosten tragen nicht die Hersteller hochgezuckerter Produkte, sondern die solidarische Gemeinschaft der GKV-Beitragszahlenden. Das ist eine Schieflage, die wir korrigieren wollen. Wir unterstützen daher die Einführung einer gestaffelten Herstellerabgabe auf zuckergesüßte Getränke, die dem Gesundheitssystem zugutekommt und so die GKV entlastet.
Resilienz in der Krise als neue Herausforderung
Resilienz in der Krise als neue Herausforderung
In Zeile 57:
Wir beenden die Ernährungsarmut
Wir beenden die Ernährungsarmut
Von Zeile 70 bis 72 löschen:
Landwirtschaft fungieren. Die Gemeinschaftsverpflegung ist ein Gamechanger für gesunde Ernährung und sollte gegefördert und an die Bedürfnisse der Menschen angepasst werden.
Von Zeile 76 bis 78 einfügen:
praktische Ernährungsbildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu fördern und ihnen so eine selbstbestimmte gesunde Ernährung zu ermöglichen. Die Vernetzungsstellen Kita- und Schulverpflegung sowie Seniorenernährung der Verbraucherzentrale NRW müssen daher erhalten und gestärkt werden. Hier können Schulbauernhöfe, der „Lernort Bauernhof“ sowie Schulküchen und andere
Von Zeile 81 bis 83:
wir ein bezahlbares und gesundes Mittagessen in Kitas und Schulen. Ernährungsarmut trifft jedoch alle Lebenslagen und insbesondere bei SeniorenSenior*innen bedarf es einer erhöhten Aufmerksamkeit. Eine gute Verpflegung in Altersheimen
In Zeile 87:
Chancenraum Land
Chancenraum Land
Von Zeile 94 bis 96:
Biodiversität und funktionierende Ökosysteme bilden die essenzielle Grundlage der Wirtschaft in NRW. Damit bewirtschaften unsere Bäuerinnen und BauernBäuer*innen wichtige öffentliche Güter unseres Landes. Sie sind selbst unmittelbar auf diese
Von Zeile 110 bis 111:
Die Veränderung der Ernährungsgewohnheiten zum Beispiel zu deutlich mehr Pplant-based Food geht zügig voran. Ernährung ist im steten Wandel und der Übergang zu
In Zeile 115:
Weltmarkt und faire Rahmenbedingungen
Weltmarkt und faire Rahmenbedingungen
In Zeile 131:
Unser Fahrplan für NRW
Unser Fahrplan für NRW
Von Zeile 142 bis 146:
- Ein besonderes Augenmerk legen wir auf junge
Existenzgründerinnen und -gründerExistenzgründer*innen in der Landwirtschaft und dem Lebensmittelhandwerk. Hier gibt es viele motivierte, kluge Köpfe, die darauf warten, ihre Ideen umsetzen zu können. Aktuell scheiternt deren Umsetzung zu oft daran, dass es keine ausreichende Anschubförderung („Existenzgründungsprämie“) gibt und dass es
Von Zeile 149 bis 154:
- Die öffentliche Verpflegung ist ein entscheidender Hebel einer modernen Ernährungspolitik. Kantinen in der Verwaltung, Kitas, Schulen, Krankenhäusern und
SenioreneinrichtungenSenior*inneneinrichtungen versorgen zunehmend die Menschen in NRW. Was bei ihnen auf die Teller kommt, ist daher entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrerKundenKund*innen. Gleichzeitig bestimmen sie mit ihrem Einkauf, wie die Landwirtschaft produziert. Wir wollen, dass die Kantinen
Von Zeile 160 bis 166:
- Mehrwertsteuer auf Lebensmittel endlich behoben werden: Die Mehrwertsteuer auf gesunde, nachhaltig erzeugte Grundnahrungsmittel soll auf 0 Prozent reduziert werden.
- Verbraucher*innen verdienen Transparenz und Standards: Wir unterstützen deshalb das BMLEH-
[Leerzeichen]AHV Logo, damit der Anteil regionaler und ökologischer Produkte in der Gastronomie zunimmt. Kantinenmahlzeiten sollen sich an den Standards derDEGDGE orientieren.
Von Zeile 172 bis 174:
- Als Teil
vonder Ernährungsbildung und Beitrag zur Wertschätzung streben wir Kampagnen gegen Lebensmittelverschwendung sowie Kochkurse in Schulen an, um die Wertschätzung für Lebensmittel von klein auf zu fördern. Außerdem setzen wir uns für Transparenz über die Herstellung und Herkunft tierischer Lebensmittel und eine Kampagne gegen Lebensmittelverschwendung ein.
Von Zeile 179 bis 185:
- Wir schaffen Bildungsangebote für Kitas
und, Schulen und in der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung auf den Bauernhöfen, um den jungen Menschen einen Zugangzuzur Landwirtschaft zu geben und ein realistisches Bild zu zeichnen. Dazu arbeiten wir mit dem Netzwerk Bauernhofpädagogik, wie z.B. dem Verein Acker e.V., den Ernährungsräten u.a. zusammen und unterstützen deren Arbeit.
- Wir fordern, die Gelder der zweiten Säule der europäischen Agrarpolitik für die ländliche Entwicklung zu erhalten, um das Leben auf dem Land in seiner