| Antrag: | Care-Arbeit sichtbar machen – Unterstützung für pflegende Eltern und Alleinerziehende in NRW |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Mehrdad Mostofizadeh (KV Essen) |
| Status: | Geprüft |
| Verfahrensvorschlag: | Modifizierte Übernahme |
| Eingereicht: | 18.03.2026, 23:43 |
V-02-001: Care-Arbeit sichtbar machen – Unterstützung für pflegende Eltern und Alleinerziehende in NRW
Verfahrensvorschlag: Antragstext
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86 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause versorgt, ein Großteil davon ausschließlich durch Angehörige, vornehmlich Familienmitglieder, aber auch Freund*innen, Nachbar*innen oder Personen aus dem sozialen Umfeld. Auch in Nordrhein-Westfalen tragen damit Familien die Hauptverantwortung für Pflege. Die Herausforderungen werden wachsen: Laut einer aktuellen Modellrechnung des Statistischen Landesamts wird bis zum Jahr 2050 jede 10. Person pflegebedürftig sein.
Diese Sorgearbeit bleibt jedoch vielfach unsichtbar. Im politischen Diskurs wird Pflege noch immer vor allem mit professionellen zu Pflegethemen stehen meistens professionelle Pflegeeinrichtungen oder demder Fachkräftemangel verknüpftin der Pflege im Vordergrund. Für uns GRÜNE NRW ist klar: Die Lebensrealität vieler Familien sieht anders aus! ist deutlich komplexer!
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Familienpolitik konzentriert sich vor allem auf Kinderbetreuung, Pflegepolitik auf professionelle Versorgungsstrukturen. Care-Pflegende Familien, die mehrere Sorgeaufgaben gleichzeitig tragen, geraten dadurch allzu oft zwischen die
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Es gibt bereits viele Angebote: Pflegebüros vor Ort beraten Angehörige, mit dem „Pflegewegweiser NRW“ fördert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) ein breit angelegtes Info-Portal zur Pflege, und Nordrhein-Westfalen hat mit der Nutzung des Entlastungsbetrags für Nachbarschaftshilfe eine unbürokratische Lösung geschaffen. Auch das Landesprogramm zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zeigt Wirkung. Dennoch sind viele Betroffene mit der Komplexität der Herausforderungen überfordert. GRÜNE setzen sich für quartiersbezogene und sektorübergreifende Konzepte ein, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen.Insbesondere niedrigschwellige Beratungsstrukturen und das Erreichen der Betroffenen und der vulnerabler Gruppen sind hier von hoher Bedeutung. Mehrsprachige, niedrigschwellige und aufsuchende Angebote sowie Lotsendienste könnten die Unterstützung verbessern. Für berufstätige pflegende Angehörige wären mehr digitale Angebote wünschenswert, die rund um die Uhr nutzbar sind. Zudem sollte die Selbsthilfe von pflegenden Angehörigen stärker eingebunden werd
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Vor diesem Hintergrund setzen wir GRÜNE NRW uns dafür ein, Care-pflegende Familien endlich stärker in den Blick zu nehmen und ihre Lebensrealität in der Landespolitik
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1. Care-Pflegende Familien sichtbar machen
Die Landesregierung soll die Lebenssituation von Familien mit Pflegeverantwortung besser erfassen und in der Familien- und Pflegepolitik systematisch berücksichtigen.
Die Landesregierung soll die Lebenssituation von Familien mit Pflegeverantwortung besser erfassen und in der Familien- und Pflegepolitik systematisch berücksichtigen. Dazu gehört eine verlässlichere Datengrundlage zu pflegenden Eltern, Alleinerziehenden mit Pflegeverantwortung sowie zu Kindern und Jugendlichen, die als Young Carers regelmäßig Pflegeaufgaben übernehmen.Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Landesregierung eine Studie in Auftrag gibt, um die Situation von pflegenden Eltern, Alleinerziehenden mit Pflegeverantwortung sowie von Kindern und Jugendlichen, die als Young Carers regelmäßig Pflegeaufgaben übernehmen, umfassend zu analysieren.
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und Kommunen sowie Träger beim Aufbau und bei der Weiterentwicklung solcher niedrigschwelligen Unterstützungsangebote gezielt fördern. Besonders wichtig sind dabei mehrsprachige, aufsuchende und digitale Angebote, die rund um die Uhr nutzbar sind.
3. Kommunale Care-Beratung stärken
3. Kommunale Pflegeberatung stärken und Lotsendienste ausbauen
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verfügt bereits über verschiedene Informations- und Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige. Gleichzeitig berücksichtigen sie die Lebensrealität von Care-Familien bislang nur unzureichend. Pflegende Eltern und Alleinerziehende mit Pflegeverantwortung werden bisher kaum gezielt in den Blick genommen. Wir setzen uns deshalb für eine stärkere kommunale Koordination von Unterstützungsangeboten ein, damit Familien Beratung, Entlastung und konkrete Hilfen leichter finden und in Anspruch nehmen können., darunter Pflegebüros vor Ort und ein Info-Portal, gefördert durch das MAGS. Allerdings ist die Qualität der Beratung im kommunalen Vergleich sehr unterschiedlich.
Wir setzen uns deshalb für eine stärkere kommunale Koordination von Unterstützungsangeboten ein, damit Familien Beratung, Entlastung und konkrete Hilfen leichter finden und in Anspruch nehmen können. Lotsendienste und die Einbindung der Selbsthilfe von pflegenden Angehörigen können hier wichtige Brücken bauen.
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Vergabe von Kinderbetreuungsplätzen sowie beim Zugang zu Unterstützungs- und Entlastungsangeboten stärker berücksichtigt werden.
6. Wohnen pflegegerecht und bezahlbar gestalten
Pflege findet, wie eingangs erwähnt, überwiegend zu Hause statt. Damit wird die Wohnsituation zu einer zentralen Voraussetzung für eine verlässliche Versorgung. Für viele pflegende Familien fehlt es jedoch an bezahlbarem, ausreichend großem und barrierefreiem Wohnraum. Da die Demographie zeigt, dass in Zukunft ein noch größerer Teil unserer Bevölkerung auf Pflege angewiesen sein wird, müssen wir hier handeln
Wir GRÜNE in NRW setzen uns deshalb dafür ein, Wohnen und Pflege stärker zusammenzudenken. Der Ausbau barrierefreien Wohnraums muss vorangetrieben und Maßnahmen zur Wohnraumanpassung unbürokratischer und besser gefördert werden.
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Zusammenhalts und verdient mehr politische Aufmerksamkeit. Wir GRÜNE in NRW wollen hier eine Vorreiterrolle übernehmen und Care-pflegende Familien stärker in den Mittelpunkt von Familien-, Pflege- und Arbeitsmarktpolitik stellen. Unser Ziel ist es, Rahmenbedingungen in NRW zu schaffen, die Care-pflegende Familien stärken, Überlastung vermeiden und gesellschaftliche Teilhabe sichern.
Original-Änderungsantrag: Antragstext
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Pflege findet in Deutschland überwiegend zu Hause statt. Bundesweit werden rund
86 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause versorgt, ein Großteil davon
ausschließlich durch Angehörige, vornehmlich Familienmitglieder, aber auch Freund*innen, Nachbar*innen oder Personen aus dem sozialen Umfeld. Auch in Nordrhein-Westfalen tragen damit pflegende Angehörige die Hauptverantwortung für Pflege. Die Herausforderungen werden wachsen: Laut einer aktuellen Modellrechnung des Statistischen Landesamts wird bis zum Jahr 2050 jede 10. Person pflegebedürftig sein.
DieSorgearbeit pflegender Angehöriger bleibt jedoch vielfach unsichtbar. Im politischen Diskurs zu wird
Pflegethemenstehen meistensnoch immer vor allem mit professionellen Pflegeeinrichtungen oder derm
Fachkräftemangel in der Pflege im Vordergrundverknüpft. Für uns GRÜNE NRW ist klar: Die Lebensrealität
vieler Familien sieht anders ausist deutlich komplexer! Pflege wird tagtäglich im Alltag zwischen
Erwerbsarbeit, Kinderbetreuung und weiteren Verpflichtungen organisiert Zugleich wächst die Zahl der Menschen, die Pflege, Beruf und familiäre
Verantwortung miteinander vereinbaren müssen.
Besonders hoch ist die Belastung dort, wo mehrere Sorgeaufgaben zusammenkommen.
Eltern, die zusätzlich Angehörige pflegen, sowie Alleinerziehende mit
Pflegeverantwortung tragen eine doppelte oder sogar dreifache Verantwortung: für
Kinder, für pflegebedürftige Angehörige und für die eigene Erwerbsarbeit. Diese
Mehrfachbelastung führt häufig zu finanziellen Risiken, gesundheitlicher
Überlastung und eingeschränkter gesellschaftlicher Teilhabe.
Eine besondere Form dieser Care-Verantwortung tragen Eltern von Kindern mit
Behinderung oder chronischer Erkrankung. Für viele dieser Familien ist Pflege
kein vorübergehender Lebensabschnitt, sondern über Jahre hinweg dauerhafte
Realität. Pflege, Therapiekoordination, Arzttermine und Unterstützung im Alltag
prägen das tägliche Leben. Gleichzeitig müssen Eltern Erwerbsarbeit,
Geschwisterkinder und hohe organisatorische Anforderungen miteinander
vereinbaren.
Untersuchungen des Bundesfamilienministeriums im Zweiten Teilhabebericht der
Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen zeigen, dass
Eltern von Kindern mit Behinderung ihre Erwerbstätigkeit deutlich häufiger
reduzieren oder ganz aufgeben müssen, um die notwendige Betreuung und Pflege
sicherzustellen. Für viele Familien führt diese Situation zu langfristigen
finanziellen Belastungen und erhöht zugleich das Risiko von Altersarmut.
Hinzu kommt, dass Care-Arbeit in Deutschland weiterhin ungleich verteilt ist.
Noch immer übernehmen Frauen den deutlich größeren Anteil unbezahlter
Sorgearbeit. Sie leisten im Durchschnitt deutlich mehr Care-Arbeit als Männer
und tragen rund zwei Drittel der Kinderbetreuung pro Woche; zugleich übernehmen
erwerbstätige Frauen doppelt so häufig Pflegeverantwortung wie Männer. Diese
zusätzliche Pflegeverantwortung verschärft die Ungleichheit noch weiter.
Auch Kinder und Jugendliche übernehmen in vielen Familien Pflegeaufgaben.
Forschungsergebnisse der Universität Witten/Herdecke zeigen, dass in Deutschland
mehrere hunderttausend sogenannte „Young Carers“ leben – Kinder und Jugendliche,
die regelmäßig Angehörige unterstützen oder pflegen. Diese Verantwortung bleibt
vielfach unsichtbar und wird im Bildungssystem bislang nur selten systematisch
berücksichtigt.
Trotz dieser Realität werden Pflegepolitik, Familienpolitik und
Arbeitsmarktpolitik noch immer zu oft getrennt voneinander gedacht.
Familienpolitik konzentriert sich vor allem auf Kinderbetreuung, Pflegepolitik
auf professionelle Versorgungsstrukturen. Pflegende Care-Familienmitglieder, die mehrere
Sorgeaufgaben gleichzeitig tragen, geraten dadurch allzu oft zwischen die
Systeme.
Es gibt bereits viele Angebote: Pflegebüros vor Ort beraten Angehörige, mit dem „Pflegewegweiser NRW“ fördert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) ein breit angelegtes Info-Portal zur Pflege, und Nordrhein-Westfalen hat mit der Nutzung des Entlastungsbetrags für Nachbarschaftshilfe eine unbürokratische Lösung geschaffen. Auch das Landesprogramm zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zeigt Wirkung. Dennoch sind viele Betroffene mit der Komplexität der Herausforderungen überfordert. GRÜNE setzen sich für quartiersbezogene und sektorübergreifende Konzepte ein, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen.
Insbesondere niedrigschwellige Beratungsstrukturen und das Erreichen der Betroffenen und der vulnerabler Gruppen sind hier von hoher Bedeutung. Mehrsprachige, niedrigschwellige und aufsuchende Angebote sowie Lotsendienste könnten die Unterstützung verbessern. Für berufstätige pflegende Angehörige wären mehr digitale Angebote wünschenswert, die rund um die Uhr nutzbar sind. Zudem sollte die Selbsthilfe von pflegenden Angehörigen stärker eingebunden werden.
Für uns GRÜNE in NRW ist klar: Wir nehmen Gleichstellung ernst. Care-Arbeit muss
sichtbar, anerkannt und wirksam entlastet werden. Pflege darf nicht zur privaten
Überforderung werden und nicht in Altersarmut münden. Wer Verantwortung für
andere übernimmt, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb schaffen
wir politische Rahmenbedingungen, die Überlastung verhindern und echte Teilhabe
ermöglichen.
Vor diesem Hintergrund setzen wir GRÜNE NRW uns dafür ein, pflegende Care-Familien endlich
stärker in den Blick zu nehmen und ihre Lebensrealität in der Landespolitik
konsequent zu berücksichtigen. Dafür treten wir insbesondere für folgende
Maßnahmen ein:
1. Care-Pflegende Familien sichtbar machen
Die Landesregierung soll die Lebenssituation von Familien mit
Pflegeverantwortung besser erfassen und in der Familien- und Pflegepolitik
systematisch berücksichtigen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Landesregierung eine Studie in Auftrag gibt, um die Situation von pflegenden Eltern, Alleinerziehenden mit Pflegeverantwortung sowie von Kindern und Jugendlichen, die als Young Carers regelmäßig Pflegeaufgaben übernehmen, umfassend zu analysieren.
Dazu gehört eine verlässlichere Datengrundlage zu
pflegenden Eltern, Alleinerziehenden mit Pflegeverantwortung sowie zu Kindern
und Jugendlichen, die als Young Carers regelmäßig Pflegeaufgaben übernehmen.
2. Niedrigschwellige Entlastung im Alltag ausbauen
Viele pflegende Angehörige brauchen vor allem praktische Unterstützung im Alltag.
Auch wenn zentrale Leistungen der Pflegeversicherung auf Bundesebene geregelt
sind, kann Nordrhein-Westfalen dazu beitragen, dass Entlastung im Alltag
tatsächlich bei den Familien ankommt. Das Land soll daher Angebote der
Alltagsbegleitung, haushaltsnahen Unterstützung und Nachbarschaftshilfe stärken
und Kommunen sowie Träger beim Aufbau und bei der Weiterentwicklung solcher
niedrigschwelligen Unterstützungsangebote gezielt fördern. Besonders wichtig sind dabei mehrsprachige, aufsuchende und digitale Angebote, die rund um die Uhr nutzbar sind.
3. Kommunale PflegebCare-Beratung stärken und Lotsendienste ausbauen
Familien mit Pflegeverantwortung müssen sich heute durch ein komplexes Geflecht
unterschiedlicher Leistungen und Zuständigkeiten arbeiten. Nordrhein-Westfalen
verfügt bereits über verschiedene Informations- und Unterstützungsangebote für
pflegende Angehörige, darunter Pflegebüros vor Ort und ein Info-Portal, gefördert durch das MAGS. Allerdings ist die Qualität der Beratung im kommunalen Vergleich sehr unterschiedlich. Gleichzeitig berücksichtigen sie die Lebensrealität von
Care-Familien bislang nur unzureichend. Pflegende Eltern und Alleinerziehende
mit Pflegeverantwortung werden bisher kaum gezielt in den Blick genommen. Wir
setzen uns deshalb für eine stärkere kommunale Koordination von
Unterstützungsangeboten ein, damit Familien Beratung, Entlastung und konkrete
Hilfen leichter finden und in Anspruch nehmen können. Lotsendienste und die Einbindung der Selbsthilfe von pflegenden Angehörigen können hier wichtige Brücken bauen.
4. Pflege und Erwerbsarbeit besser vereinbar machen
Nordrhein-Westfalen soll bestehende Programme zur Förderung pflegefreundlicher
Arbeitsmodelle weiterentwickeln und stärken. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu
unterstützen, Pflege und Erwerbsarbeit besser miteinander vereinbar zu machen.
Der öffentliche Dienst des Landes soll dabei eine Vorbildfunktion übernehmen und
gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf
schaffen.
5. Alleinerziehende mit Pflegeverantwortung gezielt unterstützen
Alleinerziehende mit Pflegeaufgaben tragen eine besonders hohe Verantwortung und
sind häufig besonderen Belastungen ausgesetzt. Sie sollen deshalb bei der
Vergabe von Kinderbetreuungsplätzen sowie beim Zugang zu Unterstützungs- und
Entlastungsangeboten stärker berücksichtigt werden.
Care-Arbeit ist ein zentraler Bestandteil unseres gesellschaftlichen
Zusammenhalts und verdient mehr politische Aufmerksamkeit. Wir GRÜNE in NRW
wollen hier eine Vorreiterrolle übernehmen und pflegendeCare-Familien stärker in den
Mittelpunkt von Familien-, Pflege- und Arbeitsmarktpolitik stellen. Unser Ziel
ist es, Rahmenbedingungen in NRW zu schaffen, die pflegende Care-Familien stärken,
Überlastung vermeiden und gesellschaftliche Teilhabe sichern.
6. Wohnen pflegegerecht und bezahlbar gestalten
Pflege findet, wie eingangs erwähnt, überwiegend zu Hause statt. Damit wird die Wohnsituation zu einer zentralen Voraussetzung für eine verlässliche Versorgung. Für viele pflegende Familien fehlt es jedoch an bezahlbarem, ausreichend großem und barrierefreiem Wohnraum. Da die Demographie zeigt, dass in Zukunft ein noch größerer Teil unserer Bevölkerung auf Pflege angewiesen sein wird, müssen wir hier handeln
Wir GRÜNE in NRW setzen uns deshalb dafür ein, Wohnen und Pflege stärker zusammenzudenken. Der Ausbau barrierefreien Wohnraums muss vorangetrieben und Maßnahmen zur Wohnraumanpassung unbürokratischer und besser gefördert werden.
Pflege findet in Deutschland überwiegend zu Hause statt. Bundesweit werden rund 86 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause versorgt, ein Großteil davon
Unterstützer*innen
- Susanne Pietsch (KV Essen)
- Sebastian Girrullis (KV Oberhausen)
- Jule Wenzel (KV Duisburg)
- Meral Thoms (KV Viersen)
- Benjamin Rauer (KV Minden-Lübbecke)
- Julia Eisentraut (KV Lippe)
- Gönül Eglence (KV Essen)
- Simon Rock (KV Rhein-Kreis-Neuss)
- Sandra Schumacher (KV Essen)
- Gregor Niethammer (KV Essen)
- Daniel Safo Ghansah (KV Essen)
- Norika Creuzmann (KV Paderborn)
- Dennis Sonne (KV Coesfeld)
- Ilayda Bostancieri (KV Gelsenkirchen)
- Gregor Kaiser (KV Olpe)
- Wibke Brems (KV Gütersloh)
- Volkhard Wille (KV Kleve)
- Robin Korte (KV Münster)
- Inga Marie Sponheuer (KV Essen)