Wir müssen Ableismus – also der Diskriminierung und Abwertung von Menschen mit Behinderungen – in der Bildungslandschaft entgegentreten, weil Bildung ein grundlegendes Menschenrecht ist. Ableismus äußert sich nicht nur in offenen Vorurteilen, sondern oft subtil durch die Annahme, dass es eine „Norm“ gibt, wie ein Lernender zu sein hat.Eine inklusive Bildungslandschaft, die Ableismus überwindet, ist kein einseitiges Zugeständnis, sondern ein Gewinn für alle. Wenn Lernende von klein auf erleben, dass Vielfalt die Norm ist und unterschiedliche Wege zum Ziel führen, fördert dies die Empathie, die soziale Kompetenz und das demokratische Verständnis aller Schüler*innen und Studierenden. Es bricht das Denken in „Normalität“ und „Abweichung“ auf und schafft eine Kultur der gegenseitigen Unterstützung.
| Kapitel: | Ein Land der Chancen |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Karen Haltaufderheide-Uebelgünn (KV Ennepe-Ruhr) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 20.10.2026, 12:12 |