Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen stellen 20 % und damit einen bedeutenden Teil der Studierendenschaft in Nordrhein-Westfalen dar (Absolvent*innenbefragung NRW). Dennoch werden ihre Belange in politischen Debatten häufig nur am Rande berücksichtigt. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Einsparungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe erscheint es wichtig, diese Personengruppe stärker sichtbar zu machen und ein klares politisches Bekenntnis zu einer inklusiven Hochschullandschaft und verlässlichen Unterstützungsstrukturen für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen zu bekräftigen.
Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet bereits heute zur gleichberechtigten Teilhabe. Diese Verpflichtung nehmen wir angesichts zunehmender Angriffe auf Demokratie, Menschenrechte, Vielfalt und Inklusion ernst und unterstreichen sichtbar den Stellenwert einer inklusiven Hochschullandschaft in Nordrhein-Westfalen.