Bei Hochwasser und Starkregen hängt wirksame Vorsorge davon ab, dass Warn- und Risikoinformationen alle Menschen erreichen. Verständliche digtale Informationen sind wichtig, reichen allein aber nicht aus. Sprachliche Barrieren, Behinderungen, fehlende digtale Zugänge oder geringe Vertrautheit mit Behördenangeboten dürfen nicht dazu führen, dass Menschen Schutzinformationen Zu spät oder gar nicht erhalten.
Barrierefreie, mehrsprachige, analoge und aufsuchende Angebote ergänzen die bestehende Formulierung und übertragen den im Hitzeschutz bereits vorgesehenen Ansatz auf Hochwasser- und Starkregenrisiken. Die gezielte Ansprache besonders gefährdeter Quartiere verbessert Vorsorge und Bevölkerungsschutz.