Änderungen von V-10 zu V-10
| Ursprüngliche Version: | V-10 (Version 1) |
|---|---|
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 09.05.2026, 00:16 |
| Neue Version: | V-10 (Version 2) |
|---|---|
| Status: | Beschluss |
| Eingereicht: | 25.06.2026, 18:07 |
Titel
Bildungsgerechtigkeit jetzt ! Für ein solidarisches, inklusives und zukunftsfähiges Bildungssystem in NRW
Zu:
Bildungsgerechtigkeit jetzt! Für ein solidarisches, inklusives und zukunftsfähiges Bildungssystem in NRW
Antragstext
Von Zeile 3 bis 5:
Schulen arbeiten vielerorts am Limit: Es fehlt an Lehrkräften, Schulsozialarbeiterinnen, SonderpädagoginnenSchulsozialarbeiter*innen, Sonderpädagog*innen. Unterricht fällt regelmäßig aus oder wird fachfremd vertreten. Gleichzeitig lernen viele Schüler*innen in
Nach Zeile 20 einfügen:
Dabei sind gerade Investitionen in die frühkindliche Bildung von enormer Bedeutung, denn die qualitativ hochwertige, an der Entwicklung der Kinder orientierte frühkindliche Bildung ist entscheidend für den weiteren Bildungsverlauf von Kindern und das Vertrauen in Institutionen. Jeder Euro für die Kitas ist gut angelegt. Eine entscheidende Voraussetzung für Bildungsteilhabe ist Sprachkompetenz. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Kinder im Vorschulalter durch Beziehung, Alltag und Spiel lernen und alltagsintegrierte Sprachförderung das Mittel der Wahl ist. Alltagsintegrierte Sprachförderung findet ab dem ersten Tag in der Kita statt – und nicht erst im letzten Jahr vor der Einschulung. Entscheidend für den Lernerfolg sind dabei die Rahmenbedingungen, wie stabile Beziehungen zu Bezugspersonen, inklusive Konzepte und die räumliche Situation. Wir müssen alles dafür tun, über die frühkindliche Bildung Benachteiligungen möglichst früh zu begegnen und auszugleichen. Der beste Ort dafür ist die Kita als Bildungsort. Hier werden neben sprachlichen auch sozial-emotionale und motorische Kompetenzen vermittelt und damit die Grundlagen für den weiteren Bildungs- und Lebensweg gelegt. Wir wollen daher alles dafür tun, dass alle Kinder die Möglichkeit haben, mehrjährig eine Kita zu besuchen.
Von Zeile 24 bis 26 löschen:
mit gesellschaftlichen Herausforderungen wie wachsender Armut, Demokratiefeindlichkeit, Rassismus, Antifeminismuss und den Folgen der Klimakrise konfrontiert, ohne dafür ausreichend ausgestattet zu sein.
Von Zeile 36 bis 39:
Chancengleichheit und individuelle Förderung ins Zentrum stellt. Bildung ist ein Grundrecht, kein Privileg. Dennoch hängtWir nehmen es nicht hin, dass der Bildungserfolg in Nordrhein-Westfalen weiterhin stark von Vermögen, Einkommen und Wohnort ab. Das wollen wir ändernabhängt und setzen hier an.
Von Zeile 41 bis 48:
- Längeres gemeinsames Lernen: Perspektivisch Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems zugunsten einer inklusiven Gemeinschaftsschule
- Längeres gemeinsames Lernen an allen Schulformen ermöglichen, indem alle Schulformen zu einem ersten Abschluss führen
Abschaffung von NotenVertiefung der qualifizierten Bewertung durch die Fachkräfte in der Primarstufe und Einführung weiterer alternativer Bewertungsformen in allen Schulformen
- Konsequente Umsetzung von Inklusion mit ausreichender personeller und finanzieller Ausstattung
wie z.B E-Helfer*innendurch Etablierung von MPT-Kräften an allen Schulen in NRW
- Kostenfreie
Lernmittel, Tabletsanaloge und digitale Lernmittel und Infrastruktur für alle Schüler*innen durch das Land NRW
- First und Second Level Support an allen Schulen durch das Land NRW; z.B. durch Schulverwaltungsangestellte (SVTA)
- Systematischer Abbau struktureller Hürden ins frühe Bildungssystem, damit für alle Kinder der Rechtsanspruch auf frühe Bildung und einen mehrjährigen Besuch in Kindertageseinrichtungen und herkunftsunabhängiger Bildungserfolg sichergestellt werden kann. Ausreichend Kita-Plätze und mehr Personal, u.a. für alltagsintegrierte Sprachförderung in den Kindertageseinrichtungen und Schulen, sind dafür zentral.
- Eine gute Ausstattung eines frühen Bildungssystems, das die psychische Gesundheit und Entwicklung von Kindern in den Vordergrund stellt, emotionalen Stress und Lernblockaden verhindern soll und Schulen entlastet. Ziel muss ein inklusives Bildungssystem ohne segregierende Maßnahmen sein, das alle Kinder von Anfang an gemeinsam fördert und ihnen einen guten Start in ihre Bildungslaufbahn ermöglicht.
Von Zeile 50 bis 51:
- Einführung eines Bildungsfonds für Schulen mit einem Schulsozialindex, der die Stufe
dreifünf überschreitet
Von Zeile 53 bis 56:
- Ausbau von Schulsozialarbeit und Sicherstellung von mindestens 2
. Schulsozialarbeiter*innenSchulsozialarbeiter*innen an allen Schulen
- Reduzierung der Hürden bei Beantragung der Kostenübernahme für kostenlose Klassenfahrten und Tagesausflüge.
- Vereinfachte Beantragung von BuT-Mitteln durch Fachkräfte an Schulen im Namen der Erziehungsberechtigten
Von Zeile 60 bis 61:
- Verankerung von Bildung für ökologische, antiras
issistische sowie Queere Bildung&und Aufklärung in den Lehrplänen
Von Zeile 63 bis 64 einfügen:
5. Autonomie der Schulen stärken - Rolle der Schulaufsicht neu bestimmen
Mit der im Programm "Schulkompass 2030" festgelegten datengestützten Schulentwicklung erhalten Schulen zukunftsweisende Instrumente zur Weiterentwicklung ihrer Konzepte unter den je individuellen Rahmenbedingungen. Die von den Schulen erbrachten Leistungen wie auch die Entwicklungsbedarfe können dadurch perspektivisch klarer fokussiert werden. Dieses Potential muss flankiert werden durch eine deutlich erhöhte Autonomie der Schulen in Fragen der pädagogisch-didaktischen Konzepte, der Personalbewirtschaftung etc. Je klarer die zu erreichenden Standards formuliert sind, desto mehr Freiheit muss den Schulen bei der Frage gewährt werden, WIE diese Standards erreicht werden. Damit ändert sich auch die Rolle der Schulaufsicht fundamental: Die passgenaue Unterstützung und Begleitung der Schulen ersetzt die Kontrolle der Einhaltung von Vorgaben.
6. Starke Schulleitung als Voraussetzung für gute und bildungsgerechte Schule
Die Rolle von Schulleitung im Hinblick auf Qualitätsentwicklung von Schule ist unbestritten. Um dieser Rolle gerecht zu werden, müssen Schulleiter*innen bzw. Schulleitungsteams konsequent gestärkt werden.
Hierzu gehören insbesondere eine deutlich erhöhte Leitungszeit verbunden mit mehr Autonomie in Fragen der Unterrichts- und Personalentwicklung sowie der Stellenbewirtschaftung. Darüber hinaus sind eine kontinuierliche Begleitung und Unterstützung, beispielsweise durch Coaching oder Supervision, erforderlich.
Von Zeile 70 bis 71:
Als B90/Die GrünenBÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW fordern wir eine mutige Neuausrichtung der Bildungspolitik: weg von Selektion und Leistungsdruck, hin zu individueller